Carrie Fisher und Debbie Reynolds: Informationen zur Todesursache enthüllt

Carrie Fisher und Debbie Reynolds: Offizielle Dokumente geleakt

Innerhalb weniger Stunden waren im Dezember unabhängig voneinander Debbie Reynolds (1932-2016) und Carrie Fisher (1956-2016) gestorben; die Trauer über den Tod von Mutter und Tochter, beide Film-Legenden, war groß. Nichtsdestotrotz haben sich die Behörden lange Zeit gelassen, um die Todesursache in den beiden Fällen zu ermitteln. Erst am Dienstag deutscher Zeit, gut drei Tage nach der Beisetzung der Stars, ist Debbie Reynolds offizielle Todesursache bekannt geworden - durch die geleakte Sterbeurkunde der Mimin.

Von einer "intrazerebralen Blutung", also einer Blutung im Gehirn, ist in dem Dokument die Rede, das das Portal "TMZ.com" veröffentlicht hat. Vermutungen über einen tödlichen Schlaganfall waren also im Kern korrekt. Bluthochdruck soll zu der tödlichen Komplikation geführt haben.

Carrie Fishers Tod immer noch nicht abschließend aufgeklärt

Erst wenige Stunden zuvor hatte die Webseite die Sterbeurkunde Carrie Fishers veröffentlicht. Auch im Falle der "Star Wars"-Schauspielerin findet sich der bereits früh verbreitete Todesgrund "Herzversagen" nun in den offiziellen Dokumenten - allerdings weiterhin mit dem Vermerk "deferred"; "zurückgestellt". Die Frage nach der definitiven Todesursache bleibt also weiter offen. Dem Bericht zufolge sollen weitere Tests folgen, etwa nach Drogen oder anderen Substanzen in Fishers Blutkreislauf.

Carrie Fisher starb am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren, nachdem sie in einem Flugzeug einen Herzinfarkt erlitten hatte. Nach der Landung wurde sie sofort ins Krankenhaus gebracht, wo sie vier Tage später verstarb. Ihre 84-jährige Mutter Debbie Reynolds starb einen Tag nach Fisher.

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