Carolin Kebekus geht locker mit Kritik um: "Ich lasse mich von niemanden einschränken"

Carolin Kebekus hält Kritik aus
Carolin Kebekus © Cover Media

Carolin Kebekus (35) kann an Kritik eigentlich nichts mehr schocken.

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Shitstorm-erprobt

Die Entertainerin gehört derzeit zu den beliebtesten Komikern des Landes, sorgt mit ihren kritischen Programmen und Videos aber auch für einigen Ärger. "Das ist bei so einer künstlerischen Entwicklung wohl normal. Wenn man sich nur darauf konzentriert, Zuspruch zu haben, dann bewegt man sich irgendwann weg von der Kunst. Erprobt in Sachen Shitstorms bin ich jetzt", sagte sie dem Kölner 'Express' im Interview und verriet, dass sie sich Kommentare auf Facebook & Co. "nicht wirklich" durchlese. "Ich achte nur auf die Tendenz, bin meistens auf Twitter. Ich habe das Gefühl, da sind viele Studenten und gute Schreiber unterwegs. Alle, die eher auf Äußerlichkeiten Wert legen, trifft man bei Instagram – den Rest bei Facebook."

Und so ein Shitstorm hat natürlich auch sein Gutes. Schließlich sei das ein Gradmesser des Erfolgs. "Man weiß dann auf jeden Fall, dass man das richtige Gespür hatte, für das, was die Leute gerade interessiert. Spannend ist es, das zu hinterfragen. Meine Parodie auf Helene Fischers Song, das war fast Gotteslästerung – das war mir vorher nicht klar. Dabei war das total harmlos."

Eine Parodie auf die AfD-Vorsitzende Frauke Petry sorgte erwartungsgemäß auch nicht nur für Lob. Reagieren will Carolin Kebekus auf diese Kritik aber nicht. "Wenn ich auf jede Beleidigung was antworten müsste, da wäre ich ja ewig damit beschäftigt. Die meisten Sachen, die mir AfD- oder Pegida-Anhänger schreiben, kann man argumentativ sowieso sehr schnell aushebeln. Also sollen sie reden, was sie wollen. Ich lasse mich von niemanden einschränken", stellte sie im Gespräch mit 'Frankenpost.de' klar.

Cover Media

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