Carmen und Robert Geiss: Ihre Produktionsfirma wird von ehemaligen Mitarbeitern verklagt

Produktionsfirma verklagt: Mitarbeiter erheben Vorwürfe gegen die Geissens
Carmen und Robert Geiss wurden durch ihre TV-Show 'Die Geissens' berühmt. © deutsche presse agentur

Carmen (50) und Robert Geiss (52) sind durch das Fernsehen berühmt und reich geworden. In ihrer Reality-Show 'Die Geissens' bei RTL II zeigen sie sich gerne luxuriös und verschwenderisch. Wenn es um ihre Angestellten geht, soll das aber anders aussehen. Wie die 'Bild'-Zeitung berichtet, wird die Produktionsfirma 'Geiss TV', an der die beiden je 20 Prozent halten, seit Montag vor dem Kölner Arbeitsgericht verklagt - von drei früheren Mitarbeitern.

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Carmen und Robert Geiss haben Klage am Hals

Nach Informationen der 'Bild' handelt es sich bei den Klägern um den ehemaligen Produktionsleiter der TV-Show 'Die Geissens', den früheren Creative Director sowie den einstigen Production Manager. Sie klagen wegen fristloser Kündigungen und ausstehender Monatslöhne. Bei den Erstgenannten "wurden ohne triftigen Grund die fristlosen Kündigungen ausgesprochen", erklärte Ulrich Rapp, der Anwalt der drei Männer, der 'Bild'. Weiter sagte Rapp der Zeitung: "Zudem wurden die Dezember- und Januar-Gehälter nicht gezahlt. Wir machen mit aller Konsequenz die offenen Zahlungsansprüche geltend."

 

Kündigung an Weihnachten?

 

Der ehemalige Produktionsleiter habe laut Rapp seine Kündigung letztes Jahr an Heiligabend erhalten: "Das war menschenverachtend." Der einstige Production Manager beendete dem Bericht zufolge sein Arbeitsverhältnis selbst. "Es gab unsaubere Dinge im Produktionsalltag. Die wollte er nicht mittragen", äußerte sich Rapp gegenüber der Zeitung zu dessen Entscheidung. Er klage nun, da er das letzte Monatsgehalt nicht bekommen habe.

Und was sagen die Geissens dazu? Carmen Geiss gab der 'Bild' folgendes Statement: "Ich kann dazu nichts sagen. Wir drehen in Miami. Ich wusste nicht, dass es in Köln einen Gerichtstermin gab." Eine Einigung wurde bisher nicht erzielt, ein neuer Verhandlungstermin ist für den 20. April angesetzt.

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