Carla Bruni: Wird sie an der Seite von Nicolas Sarkozy noch einmal Frankreichs First Lady?

Wird Carla Bruni doch nochmal First Lady?
Im Jahr 2008 durfte sich Carla Bruni bereits als Frankreichs First Lady an der Seite Nicolas Sarkozys versuchen © Entertainment Press/Shutterstock.com

Man mag von Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy (61) in politischer Hinsicht halten, was man will - unstrittig ist: Zusammen mit seiner Gattin Carla Bruni (48) war er vor einigen Jahren das wohl glamouröseste Polit-Paar an der Spitze eines Staates. Das Model und Sangestalent Bruni ("Quelqu'un m'a dit") jedenfalls zählt zu den charmantesten und eigenständigsten First Ladys der jüngeren Geschichte.

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"Macht ist kein Vergnügen"

Nun könnte die Schöne womöglich bald wieder in den Elysée-Palast, den Sitz des französischen Staatspräsidenten, einziehen. Denn der Republikaner Sarkozy will tatsächlich noch einmal in sein altes Amt zurückkehren, sich zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei küren lassen. Das schreibt er Medienberichten zufolge im Vorwort seines neuen Buches mit dem vielsagenden Titel "Tout pour la France"; zu Deutsch "Alles für Frankreich". Seit Sarkozy nach einer kurzen Auszeit vor zwei Jahren in die Politik zurückgekehrt ist, war dieser Schritt für möglich gehalten worden.

Während so einige Freunde von Glamour und Klatsch verzückt auf die Neuigkeiten reagieren könnten, ist es durchaus denkbar, dass Carla Bruni alles andere als begeistert über ihre neue "Karriereperspektive" ist. Denn ihre Zeit als First Lady in den Jahren von 2007 bis 2012 war für sie alles andere als eine wahre Erfüllung, wie Bruni einige Male in Interviews bekannt hat.

 

Carli Bruni warnt: "Macht ist kein Vergnügen"

 

In der "Today Show" von US-Moderator Matt Lauer erzählte Bruni Anfang 2014 freimütig, sie vermisse die Zeit als meistbeachtete Frau Frankreichs kein bisschen - sie genieße es, sich wieder auf ihre Musik konzentrieren zu können. Dem Magazin "Vanity Fair" berichtete sie im März 2013 in einem Interview, die Phase als First Lady und frischgebackene Mutter sei eine besonders harte Erfahrung gewesen. Die Presse sei wegen ihrer Post-Baby-Figur "wirklich fies" gewesen. "Macht ist kein Vergnügen. Sie macht dich angreifbar", sagte Bruni.

Sarkozy war von April 2007 bis Mai 2012 französischer Staatspräsident. Bei der folgenden Wahl unterlag er seinem Nachfolger Francois Hollande (62). Im Dezember 2007 hatte er Carla Bruni geheiratet - die damals 39 Jahre alte Sängerin wurde damit zur First Lady. Auch wenn Sarkozy nun offiziell noch einmal in den Ring steigen will, ist er allerdings noch einige Schritte von der Rückkehr an die Position als Staatsoberhaupt entfernt. Zunächst müsste ihn die Partei als Kandidaten aufstellen. Dann müsste er sich bei der Wahl gegen die Kontrahenten der Sozialisten und des rechtspopulistischen Front National durchsetzen. Die Franzosen werden voraussichtlich am 23. April 2017 an die Wahlurnen gebeten.

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