Cara Delevingne kämpft um gute Rollen

Cara Delevingne
Cara Delevingne © Cover Media

Cara Delevingne (22) kämpft darum, häufiger eine weibliche Perspektive in Filmen zeigen zu können.

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Frauen haben's echt schwer

Die Britin ist vor allem als Model bekannt, mit Filmen wie 'Anna Karenina' und 'The Face of an Angel' etabliert sie sich aber auch mehr und mehr in der Schauspielbranche. Dabei ist es ihr wichtig, die Regisseure dazu zu bringen, sich weiblichen Ansichten mehr zu öffnen.

"In jedem Film, den ich gemacht habe, musste ich um Text kämpfen und darum, eine Meinung vertreten zu können. Normalerweise hat man einen männlichen Regisseur, männliche Produzenten. Alles geschieht aus einer männlichen Sicht", erklärte sie im 'Time Out London'-Magazin. "Ich gehe dagegen an und sage, dass Mädchen dies und das nicht tun. Oder, wenn ein Mädchen etwas in einer bestimmten Situation nicht sagen würde. Es geht darum, wie Männer Frauen wahrnehmen und das ist nicht akkurat. Das nervt mich! Ich glaube, die Leute gehen nicht genug dagegen an. Auch wenn ich Unrecht habe, auch wenn man mir den Mund verbietet, dann weiß ich wenigstens, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe, die Stimme der Frau in die Welt zu tragen. Es ist wichtig, dass Mädchen, wenn sie Filme sehen, starke weibliche Vorbilder zu sehen bekommen."

Der Sprung vom Model zu einer ernsthaften Schauspielerin ist nicht leicht, vor allem, weil viele Leute vorgefasste Meinungen über die Darstellungskunst der Schönheiten haben. Cara lässt sich davon nicht abschrecken und freut sich über ihre stetigen Fortschritte.

"Als ich das erste Mal die Fashion Week machte, dachte ich mir: 'Okay, ich kann die Schauspielerei genauso gut sofort an den Nagel hängen, ich bin am Ar***.' Sobald ich Model war, wurden mir Schubladen-Rollen zugeschickt - als das dumme Blondchen, das wirklich schnell getötet wird, oder die sexy Freundin oder so etwas. Rollen, bei denen ich lieber sterben als sie übernehmen würde. Ich war soweit, dass ich aufgeben wollte - oder nicht aufgeben, aber zumindest eine Pause machen. Als ich endlich für eine ernsthafte Rolle vorsprechen durfte, heulte ich am Telefon, weil ich so glücklich war. Es ging noch nicht mal um einen Film, nur um ein Vorsprechen", betonte Cara Delevingne.

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