Campino: Unglaublicher Vibe

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Campino © Cover Media

Der Mauerfall war für Campino (52) und seine Bandmitglieder das wichtigste historische Ereignis, das sie miterlebten.

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nach dem Berliner Mauerfall

Im Vorfeld des 25. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November sprach der Frontmann der Toten Hosen ('Nur zu Besuch') darüber, wie die Band dieses geschichtsträchtige Datum erlebte. Tatsächlich haben die Punk-Rocker erst am Tag nach dem Mauerfall von dem Ereignis erfahren, weil sie an dem Abend ein Konzert in Paris gaben. Beim Frühstück sahen sie im Fernsehen, was sich am Vorabend in Berlin abgespielt hatte: "Da sahen wir die Trabanten und Leute, die ungläubig guckten. In diesem Moment haben wir sofort gesagt: Wir müssen da jetzt hin. Und so war es", berichtete Campino im 'B.Z.'-Interview. Umgehend machten sich die Toten Hosen auf den Weg in die heutige Hauptstadt und zwei Tage später spielten sie bei einem Riesenkonzert in der Deutschlandhalle mit. "Spannend war der Vibe in der Stadt, diese Begeisterung, diese gegenseitige Umarmung, das war das Allerallerbeste", erinnerte Campino sich weiter. Leider wäre die Euphorie der ersten Tage schnell verflogen, dennoch sei der Mauerfall für die Musiker das größte historische Ereignis ihrer Karriere: "Diese drei, vier Tage, das war das schönste geschichtliche Erlebnis, an dem wir dran waren."

In den über 30 Jahren Bandgeschichte, auf die die Toten Hosen zurückblicken, erlebten die Rocker neben dem Mauerfall noch viele andere spezielle Momente und Begegnungen. Woran denkt Campino besonders gern zurück? "Das ist schwer zu sagen, da prasselte so viel auf uns ein. Es war schon ein irrer Ritt. Angefangen von den Begegnungen, die wir haben durften, mit dem alten englischen Posträuber Ronald Biggs über Gerhard Polt bis Dennis Hopper. Oder die ganzen Bands, die wir treffen durften und die wir wirklich aufrichtig bewundert haben. Etwa die Ramones oder The Clash", erklärte Campino in einem früheren Interview auf 'morgenweb.de'.

Auch nach 30 Jahren haben die Toten Hosen aber noch nicht vor, sich zur Ruhe zu setzen und so sind im Dezember und für kommendes Jahr bereits Konzerttermine festgelegt.

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