Campino: Die Welt als Inspiration

Campino
Campino © Cover Media

Für Campino (52) ist das Texten seiner Songs wie Tagebuchschreiben.

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für Liedtexte

Seit über 30 Jahren sind die Toten Hosen als Punkrockband ('Alles aus Liebe') erfolgreich. Doch auch nach all der Zeit gehen den Musikern die Ideen für neue Liedtexte nicht aus. In einem Interview auf 'SVZ.de' verriet der Frontmann der Band, was ihn beim Schreiben der Songs inspiriere: "Wir schreiben Texte wie andere Leute Tagebuch führen. Das ist ein Riesengeschenk. Wir beobachten uns und die Welt. Da kommen immer wieder neue Gedanken. So wie jeder Mensch jede Nacht neue Träume hat, so haben wir immer wieder neue Texte."

Ein Thema stehe allerdings immer wieder im Mittelpunkt: die Liebe. Darüber würde der Düsseldorfer stets gern neue Lieder komponieren und Texte schreiben. "Letztendlich geht doch alles nur darum. Die Frage ist, wie kann man das Thema behandeln, ohne platt oder kitschig zu werden", sagte er.

Ein weiteres wichtiges Thema für die Rockband ist der Kampf gegen Rechtsextremismus. Für ihr Engagement gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass wurden die Rocker am 1. Oktober mit der Josef-Neuberger-Medaille ausgezeichnet. Der jahrzehntelange Einsatz der Toten Hosen gegen Rechts ist für Campino selbstverständlich und ein Teil der Bandlebens: "Man muss knallhart dagegen halten", befand er im Gespräch mit 'NWZonline'. Als politisch geprägte Band nutzten die Toten Hosen stets ihre Popularität für soziales und politisches Engagement. "Ich weiß, dass wir vielen Leuten in der Vergangenheit damit auf die Nerven gegangen sind und es hoffentlich auch noch in Zukunft tun werden", erklärte Campino entschlossen.

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