Burg Schreckenstein: Internats-Klassiker mit Harald Schmidt

"Burg Schreckenstein"
Harald Schmidt als Graf Schreckenstein. Foto: Oliver Oppitz/Concorde © deutsche presse agentur
- Anzeige -

Aufs Internat? Auf gar keinen Fall! Der elfjährige Stephan (Maurizio Magno) wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Entscheidung seiner gestressten, getrennt lebenden Eltern. Aber "Burg Schreckenstein" ist kein gewöhnliches Internat.

Nach bestandener Mutprobe und etlichen Querelen wird Stephan schon bald in die verschworene Gemeinschaft der Schreckensteiner aufgenommen.

Nach bereits drei auf den Bestsellern von Enid Blyton basierenden "Hanni & Nanni"-Verfilmungen kommt jetzt mit "Burg Schreckenstein" ein weiterer Internats-Klassiker in die Kinos. Die 27 Bände der "Schreckenstein"-Reihe des deutschen Autors Oliver Hassencamp (1921-1988) verkauften sich nach Verlagsangaben millionenfach.

Die Kinoumsetzung bewahrt bei moderner Optik erzählerisch doch den Charme der alten Geschichten um Freundschaft und Zusammenhalt. Der ewige Jungs-gegen-Mädchen-Konflikt, der sich im Clinch der Schreckensteiner mit den Bewohnerinnen vom benachbarten Internat Schloss Rosenfels spiegelt, wirkt heute allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß.

Die Verfilmung von Ralf Huettner ("Vincent will Meer") ist prominent besetzt: Entertainer Harald Schmidt ist der exzentrische Graf Schreckenstein, der die polternden Jungs in seinen alten Gemäuern gelassen erträgt und ansonsten an seinem Heißluftballon-Projekt tüftelt.

Henning Baum ("Der letzte Bulle") spielt den coolen Internatsdirektor Rex, der im Zweifel immer hinter seinen wilden Jungs steht. Grandios zickig gibt Film- und Theaterstar Sophie Rois ("Drei") die Schloss-Rosenfels-Direktorin Dr. Horn. Ihre Auftritte als strenge, hysterische Chefin der Schülerinnen zählen zu den witzigsten Momenten des Films.

Im Mittelpunkt aber stehen Stephan und seine neuen Freunde Ottokar (Benedict Glöckle), Mücke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo). Ihr Entsetzen ist groß, als es nach einem Hühner-Streich plötzlich heißt: Schloss Rosenfels ist vorerst nicht mehr bewohnbar, die Rosenfels-Girls werden auf Burg Schreckenstein einquartiert. Das garantiert bis zum anstehenden Burgfest reichlich Verwicklungen - und Stoff für eine Fortsetzung.


Quelle: DPA
— ANZEIGE —