Bryan Singer: Sex mit Minderjährigem?

Bryan Singer
Bryan Singer © Cover Media

Bryan Singer (48) soll vor 15 Jahren einen Teenager mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht und sexuell missbraucht haben.

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Er muss vor Gericht

Gestern wurde Klage gegen den Regisseur ('X-Men') eingereicht, die ihn mit den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen konfrontiert. Singers Anwalt erklärte, dass die Behauptungen "absurd und diffamierend" seien. "Die Behauptungen gegen Bryan Singer sind absolut unbegründet. Wir sind zuversichtlich, dass Bryan rehabilitiert wird."

Laut 'Variety' behauptet der Kläger Michael Egan, dass sich der Vorfall vor 15 Jahren ereignete und er zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt war. Seine Anwälte erklärten weiterhin, dass der Regisseur Egan auf einer Party 1999 Alkohol und Drogen gegeben hätte und ihn mehr als einmal nach Hawaii fliegen ließ. Laut der Webseite lautet die Klage auf Körperverletzung, sexuelle Belästigung und absichtliche Zufügung von emotionalen Schmerzen sowie das Eindringen in die Privatsphäre. Sie strebe nach einem unbezifferten Schadensersatz.

Marc Collins-Rector (54), der ehemalige Vorsitzende von Digital Entertainment Network, wird auch in der Klage genannt. Man wirft ihm vor, den Missbrauch initiiert und Singer zu den Anklagepunkten in einer kalifornischen Villa angestiftet zu haben. Collins-Rector ist ein registrierter Sexualstraftäter und bekannte sich 2004 schuldig, Minderjährige zu sexuellem Verkehr verführt zu haben. Michael Egan war zum Zeitpunkt des vermuteten Vorfalls Nachwuchsschauspieler und behauptete, dass Singer ihm damals eine Filmrolle versprochen hätte. Die Klage behauptet weiterhin, dass Collins-Rector und seine Digital-Entertainment-Network-Investoren junge Männer in eine Villa namens M & C Estate in Encino einluden, wo sie berauscht und sexuell missbraucht wurden. Laut 'Variety' wussten viele Leute der Filmindustrie, was bei den "berüchtigten Partys" vor sich ging.

Bryan Singer ist Regisseur des Films 'X-Men: Zukunft ist Vergangenheit', der in Kürze in die Kinos kommt.

Cover Media

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