Bryan Cranston wuchs ohne Vater auf

Bryan Cranston wuchs ohne Vater auf
Bryan Cranston © Cover Media

Bryan Cranston (59) weiß bis heute nicht, warum sein Vater die Familie verließ, als er gerade einmal elf Jahre alt war.

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Was war passiert?

Der Schauspieler ('Breaking Bad') wuchs den größten Teil seiner Jugend ohne Vater auf. Mit diesem versöhnte er sich zwar wieder, als er in seinen 20ern war, doch sein mittlerweile verstorbener Papa wollte ihm nie verraten, warum er ihn und seinen Bruder damals zurückließ. Cranston glaubt allerdings, dass Alkohol und Drogen bei der Entscheidung eine Rolle spielten.

"Wir haben versucht, über die Vergangenheit zu reden, warum er uns verlassen hatte, aber er wollte darüber einfach nicht sprechen", erinnerte sich der Hollywoodstar an seinen Vater, der es selbst als Schauspieler nie zu Erfolg gebracht hatte. "Er stammt aus dieser Generation, die einfach gerne die Vergangenheit vergisst. 'Das war eine schwere Zeit', sagte er nur. Mein Bruder und ich versuchten es immer wieder, aber irgendwann haben wir dann verstanden, dass er so weit ging, wie er konnte oder wollte. Und das war's dann."

Im vergangenen Jahr verstarb Cranstons Vater. Auch wenn er seine Söhne mit unbeantworteten Fragen zur Vergangenheit zurückließ, bewies zumindest eine letzte Geste, dass er sein Handeln bereut hatte. "Am Abend vor seinem Tod fand er ein Stück Papier und kritzelte darauf in seiner zittrigen Handschrift: 'Der beste Teil meines Lebens war, als meine Kinder mir den schlimmsten Teil meines Lebens verziehen.' Das haben wir gefunden... Er wusste, dass das Ende kam. Er fühlte sich so schlecht. Er starb an Herzinsuffizienz. Es ging ihm sehr schlecht", so Bryan Cranston.

Cover Media

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