Bryan Cranston plagen Verlustängste

Bryan Cranston: Er leidet unter Verlassensangst
Bryan Cranston © Cover Media, CoverMedia
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Kindheit ohne Eltern

Bryan Cranston (60) fällt es schwer, das Trauma seiner jungen Jahren hinter sich zu lassen.

Der Film- und Serienstar ('Breaking Bad') wuchs ab dem Teenageralter gemeinsam mit seinen Geschwistern bei seinen Großeltern auf, nachdem sein Vater die Familie verlassen hatte und seine Mutter dem Alkohol verfiel. Im Gespräch mit der 'Sunday Times' erinnerte sich der Schauspieler nun an diese schwere Zeit:

"[Unser Vater] entschied sich dagegen, bei uns zu bleiben oder uns zu sehen und Vater zu sein. Meine Mutter entschied sich, Alkoholikerin zu werden und ihre Sorgen, ihre Trauer und ihren Groll zu ertränken. Sie war selbst wie ein Gespenst. Und niemand erklärte uns jemals, warum [unser Vater] uns verließ."

Mit den Verlassensängsten und dem Kummer, die daraus resultierten, hat der Amerikaner noch immer zu kämpfen, wie er weiter enthüllte. "Es ist schlimmer als wenn sie bei einem Autounfall gestorben wären, weil sie ja trotzdem körperlich noch da waren, irgendwo. Meine Mutter und mein Vater waren bis zu meinem zehnten Lebensjahr wirklich wunderbar - das ist ja das Schlimme."

Später in seinem Leben versöhnte er sich mit seinen Eltern und seiner Mutter stand er sogar während ihrer Alzheimer-Erkrankung bei. Ihm sei dies aber ungewöhnlich leicht gefallen: "Mir tun die Leute viel mehr leid, die eine wirklich gute Beziehung zu ihrem Elternteil hatten, der einem plötzlich - innerhalb weniger Monate - entgleitet. Das ist grausam. Ich hatte Glück in dem Sinne, dass ich schon mit 13 diese Distanz erfuhr."

Bryan Cranstons Vater - ein gescheiterter Schauspieler - starb 2014, erlebte vorher aber noch den Erfolg seines berühmten Sohnes.

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