Bryan Cranston hasst ungewollte Aufmerksamkeit

Bryan Cranston hasst ungewollte Aufmerksamkeit
Bryan Cranston © Cover Media

Bryan Cranston (59) ist die Sache mit dem Ruhm noch immer suspekt.

- Anzeige -

Alle fassen dich an

Der Schauspieler wurde dank seiner Rolle in der Hitserie 'Breaking Bad' endgültig zum international gefeierten Star und kann sich daran immer noch nicht richtig gewöhnen - und das, obwohl die Serie schon vor zwei Jahren zu Ende ging.

"Berühmt zu sein ist fast so, als wäre man eine schwangere Frau: Die Leute denken, sie könnten dir ständig mit der Hand auf den Bauch fassen und sagen 'Oh, das wird ein Junge!' Es ist so, als ob ein komplett Fremder dich streichelt. Und sie haben kein Problem damit, zu dir zu kommen und zu sagen: 'Weißt du, diese Sache, die du gemacht hast? Ich mochte den Film nicht'", beschrieb Bryan das Zusammentreffen mit Fremden im 'Hollywood Reporter'.

Mit Kritik hat Bryan allerdings kein Problem, versicherte er. Selbst negative Reaktionen seien schließlich besser als gar keine. "Das einzige Scheitern bei der Kunst ist, wenn man jemandem zu keinerlei Gefühlen bewegt. Mir sind richtig wütende Leute lieber, solange sie zu irgendeinem Gefühl bewegt wurden. Auch wenn das Gefühl am Ziel vorbei geht - selbst wenn ich das Publikum in eine bestimmte Richtung bewegen wollte und es in die andere geht: Man hat es verfehlt, aber immerhin haben sie etwas gefühlt", erklärte er.

Dank des Erfolgs von 'Breaking Bad' bekommt Bryan Cranston nun so viele Angebote, dass er sich seine Rollen ganz nach seinem Geschmack aussuchen kann. "Ich will nicht eingebildet rüberkommen, aber ich brauche keinen Job", gab er zu. "Ich war wirklich arm, so arm, dass mein Haus kurz vor der Versteigerung stand. Und ich war reich. Reich zu sein ist besser. Aber ich fange gerade erst an, mich an den Ruhm zu gewöhnen. Ich hatte noch keine Zeit, das sacken zu lassen."

Cover Media

— ANZEIGE —