Bryan Cranston: Ein Kuss entschied seine Karriere

Bryan Cranston
Bryan Cranston © Cover Media

Bryan Cranston (58) zog die Schauspielerei einem Leben als Polizisten vor - der Frauen wegen.

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Schauspiel statt Polizei

Der Schauspieler ('Argo') machte als junger Mann eine Ausbildung bei der Polizei in Los Angeles. Gleichzeitig besuchte er einen Schauspielkurs, der einen größeren Eindruck machte, vor allem bei einer Kussübung: "Ich fragte den Lehrer, ob wir so tun sollten oder es richtig machen. Er war empört, deshalb dachte ich, wenn sie nichts dagegen hat, werde ich sie küssen. Es fing an und bevor ich überhaupt soweit war, ging sie schon ran: offener Mund, Zunge, Hände überall. Es war aufregend", erinnerte sich der Amerikaner grinsend in einem Interview mit der britischen Zeitung 'The Guardian'. "Ich habe sie danach gefragt, ob sie mit mir essen gehen möchte, aber sie schaute mich an, als ob ich ein kleiner, verlorener Junge wäre und sagte mir, dass sie einen Freund habe. Und ich begriff, dass dies alles Schauspielerei war und mir schwirrte der Kopf. Da hat es Klick gemacht. Das war also ihr Job und ich kapierte, dass es auch mein Job werde könnte - Mädchen küssen! Und deshalb hieß es 'Tschüss Polizei!'"

Mit seiner Rolle des Walter White, der in der Serie 'Breaking Bad' vom harmlosen Chemielehrer zum knallharten Kriminellen mutiert, feierte Bryan Cranston große Erfolge. Der Star findet es gut, dass sein Erfolg erst später kam: "Wenn man schon eine lange Zeit als Schauspieler gearbeitet hat und dann mit 40 mit 'Malcolm in der Mitte' größeren Erfolg hat und später auch mit 50 mit 'Breaking Bad' weiß man, wie man arbeiten möchte. Man möchte dort arbeiten, wo jeder respektiert wird und das Drama in der Serie ist und nicht außerhalb. Ich habe an Sets gearbeitet, wo man sauer, nervös und unsicher war und das dann alles durchzieht. Ich hatte eine Regel bei 'Breaking Bad' - Gezicke und Maulen war nicht erlaubt. Und wenn man sagt, dass es nicht erlaubt ist, kann man es auch selber nicht machen", lachte Bryan Cranston.

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