Hollywood Blog by Jessica Mazur

Brittanys Tod hätte verhindert werden können!

Brittanys Tod hätte verhindert werden können!
Brittanys Tod hätte verhindert werden können! © (Bild: Wenn)

von Jessica Mazur

"Warum hat denn niemand etwas getan?", "Was für eine Tragödie" und "Hätte sie nur niemals dieses A***loch geheiratet!?" So lauteten heute ein paar der zahlreichen Reaktionen auf den Obduktionsbericht von Brittany Murphy. Der Grund für die Aufruhr: Seit heute steht fest, dass der Tod der Schauspielerin hätte verhindert werden können. Laut Bericht ist der Hauptgrund für Murphys Tod eine Lungenentzündung. Doch auch eine Eisen-Anämie, sowie verschreibungspflichtige Medikamente und rezeptfreie Arzneimittel haben eine Rolle gespielt. Der Onlinedienst TMZ fasst den Befund mit folgenden Worten zusammen: Brittany war krank, wurde nicht medizinisch betreut und der Versuch, sich selbst zu behandeln, endete mit dem Tod. Das bedeutet, hätten ihr Ehemann Simon Monjack und ihre Mutter Sharon, mit denen die Schauspielerin unter einem Dach lebte, früher auf die Lungenentzündung reagiert und Brittany zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht, wäre Murphy wohl noch am Leben. Natürlich war die Schauspielerin mit ihren 32 Jahren im Grunde alt genug, die Frage "Arztbesuch ja oder nein?" selber zu entscheiden. Doch die Tatsache, dass Murphys Tod nun offiziell als Unfall eingestuft wurde, der verhindert hätte werden können, ist für viele in Hollywood nur ein weiteres Indiz dafür, dass Simon Monjack in irgendeiner Form Mitschuld an dem Tod seiner Frau trägt. In den amerikanischen Onlineforen gingen die Fans der Schauspielerin heute sogar soweit, Monjack zu beschuldigen, dass er es war, der seine Frau mit den verschreibungspflichtigen Medikamenten versorgte, die am Ende zum Herzstillstand führten. Beweise dafür gibt es bislang aber keine. Die genaue Liste der Medikamente, die sich im Körper von Brittany Murphy befanden, wird erst in zwei Wochen veröffentlicht.

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Das Verhalten von Simon Monjack selbst bleibt derweilen merkwürdig. Nachdem er wochenlang einen Schuldigen für den Tod seiner Frau suchte und sogar Warner Bros. verklagen wollte, weil das Filmstudio Brittany angeblich auf dem Gewissen haben soll, hüllt sich Monjack bezüglich der neuen Erkenntnisse bislang in Schweigen. Stattdessen ist er weiterhin damit beschäftigt, die "Brittany Murphy Stiftung" ins Leben zu rufen. Eigentlich sollte in dieser Woche sogar schon eine von Monjack organisierte Spendengala in Brittanys Namen stattfinden, deren Einnahmen angeblich Kindern zugute kommen sollten. Doch auch bezüglich der Stiftung zeugte sich Hollywood misstrauisch. Es wurde gemunkelt, dass Monjack die Stiftung in erster Linie zur Geldmacherei verwenden würde und ein Teil der Einnahmen - die Tickets sollten zwischen 1.000 und 10.000 Dollar kosten - in seinen eigenen Taschen landen würde. Am Ende fand die Gala dann überhaupt nicht statt, denn Monjack blies die ganze Veranstaltung in der letzten Minute ab. Er ließ aber bereits verlauten, dass die Gala nur aufgeschoben und nicht aufgehoben sei...

Der Tod von Brittany Murphy - es ist und bleibt eine ebenso traurige wie eigenartige Story. Ob es in dem Fall überhaupt jemals absolute Klarheit geben wird, bleibt fraglich. Denn wie formulierten es die 'E!News' heute noch gleich: Jetzt wissen wir zwar, was Brittany getötet hat, doch das Rätsel um ihren Tod ist weit davon entfernt, gelöst zu werden...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Brittanys Tod hätte verhindert werden können!
© Bild: Jessica Mazur