Britney Spears: Glatze, um einer Haarprobe zu entgehen?

Britney Spears mit Glatze. Rasierte sich Britney Spears eine Glatze, um eine Haarprobe zu vermeiden?

Zugedröhnt mit Crystal Meth?

Eigentlich würde Britney Spears wohl den Namen Sam Lutfi am liebsten aus ihrem Leben streichen: Ihr einstiger Manager ist mittlerweile zu ihrem Albtraum geworden. Derzeit führt er einen Prozess gegen die Sängerin und ihre Eltern wegen Rufschädigung und Vertragsbruchs. Sie behaupten, ihr Ex-Manager hätte Britney Drogen gegeben.

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Lutfi managte Britney 2007, als sie sich eigenhändig die Haare in einem Friseursalon in der Nähe von Los Angeles abrasierte, während sich draußen Schaulustige die Nasen an den Schaufenstern plattdrückten. Die Folge: Britney verlor das Sorgerecht für ihre Kinder und wurde unter Vormundschaft ihres Vaters gestellt.

Mit dem Prozess holt sie auch ihre Vergangenheit wieder ein. Denn Lutfi behauptet vor Gericht, dass Britney völlig zugedröhnt mit der heimtückischen Droge Crystal Meth gewesen sei, als sie sich die Haare abrasierte. Und auch den Grund für die Aktion will er kennen. Angeblich habe die 30-Jährige panische Angst vor einer Haarprobe gehabt.

Wie glaubwürdig ist Sam Lutfi?

Auch bei ihrem Zusammenbruch im Januar 2008 sei sie auf Drogen gewesen, behauptet Lutfi. Wie 'Radaronline.com' berichtet, sagte der Ex-Manager vor Gericht aus, Britney habe täglich 30 verschreibungspflichtige Pillen geschluckt, die für ihren Zustand verantwortlich waren. Laut seines Anwalts Joe Schleimer soll Britney bereits abhängig von Speed gewesen sein, als sie seinen Mandanten erstmals traf. Unter Lutfis Management habe sie dann ihre Karriere wieder angekurbelt. Der Grund: Er soll befürchtet haben, Britney würde eines Tages eine Überdosis erwischen und dies verhindern wollen.

Von ihrem desaströsen Auftritt bei den MTV-Awards 2008 hätte er ihr ebenfalls abgeraten. Sie sei zu kaputt, dick und untrainiert - doch Britney hätte nicht hören wollen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Video auf der Seite 'TMZ.com': 2010 wurde Sam Lutfi auf Britneys Rasier-Vorfall angesprochen. Über Drogen verlor er kein Wort, sagte dafür aber, Britneys Glatze sei "eine coole Sache", mit der sie "ihre künstlerische Seite" zum Ausdruck bringen könne. "Ich denke, sie wollte nur ihre Unabhängigkeit und ihre Freiheit betonen. An Britney gibt es nichts zu meckern. Sie ist großartig." Ob er die Sängerin zu dieser Zeit beschützen wollte und dem Interviewer deshalb nicht die Wahrheit erzählte, oder ob er jetzt im Gericht lügt - er erzählt zumindest in einem von beiden Fällen eine Version, die nicht stimmen kann.

(Bildquelle: Splash)

Bildquelle: splashnews.com
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