Hollywood Blog by Jessica Mazur

Brand hat die Paparazzi den Tigern vorgeworfen

Brand hat die Paparazzi den Tigern vorgeworfen
Brand hat die Paparazzi den Tigern vorgeworfen © (Bild: Wenn)

von Jessica Mazur

Wie erwartet war die Hochzeit von Katy Perry und Russell Brand am Wochenende DAS Thema in Hollywood. Doch die Berichterstattung konzentrierte sich überraschender Weise nicht so sehr auf die Hochzeitsdetails, sondern vielmehr auf die Neuauflage von 'Russell Brand vs. The Paparazzi'. Ein Kampf, bei dem dieses Mal sogar ein paar echte Tiger mitmischen durften...

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Mr. Brand kann es einfach nicht lassen. Nur gut einen Monat, nachdem der Comedien in Los Angeles verhaftet wurde, weil er sich mit einem Fotografen angelegt hatte, hat Katy Perrys frisch angetraute Hälfte schon wieder Ärger mit der knipsenden Zunft. Und dieses Mal hätte die Auseinandersetzung den Fotografen zufolge ein tödliches Ende nehmen können. Was war passiert? Einen Tag bevor er und Katy sich das Ja-Wort gaben, machte Brand mit ein paar Hochzeitsgästen eine Safari durch den indischen 'Ranthambhore Nationalpark'. Als Brand bemerkte, dass sein Wagen von ein paar Fotografen verfolgt wurde, ließ er Bodyguards auf die Paparazzi los, die daraufhin kurzen Prozess machten.

Den Fotografen zufolge ließen die Bodyguards zuerst ihre Fäuste fliegen und schleuderten dann den Autoschlüssel der Fotografen ins Gebüsch. Zurück blieben ein paar Paparazzi, die zum Teil mit blutenden Wunden ohne fahrbaren Untersatz mitten im Nationalpark standen. Nun sind frisches Blut und wilde Tiere (in dem Park leben u.a. freilaufende Tiger, Hyänen und  Leoparden), nicht unbedingt die beste Kombination, und so befanden sich die Fotografen eigenen Angaben zufolge in Todesangst, bevor sie von paar Park Rangers gerettet wurden. "Not funny at all!" so das Urteil der Paparazzi, die umgehend bei der Polizei Beschwerde einreichten. Ob daraus eine Anzeige wird, bleibt abzuwarten.

'Russell Brand vs. The Papaparzzi', die Zweite. Nicht gerade der harmonischste Weg, um eine Ehe zu beginnen... Bleibt die Frage offen, wer im Recht ist: Brand, der während seiner Hochzeit auf Privatsphäre pocht (angeblich ließ der Engländer sogar während der Feierlichkeiten die Handynetze lahm legen) , oder die Fotografen (die in diesem Fall von anerkannten News-Agenturen, wie Associated Press und Reuters geschickt wurden), die "nur ihren Job machten"? Darüber lässt sich streiten, und genau das wird in Hollywood auch gerade gemacht. "Es ist ihre Hochzeit, nicht irgendein Urlaub. Die Presse sollte ihnen Ruhe gönnen", findet z.B. eine Userin bei 'Eonline'. Eine andere ist der Ansicht: "Auch Celebritys haben ein Anrecht auf Privatsphäre."

Doch es gibt auch eine ganze Reihe von Meinungen, nach denen Russell und seine Bodyguards bestraft gehören. Ein User findet: "Wenn du ein Spektakel veranstaltest, rechne damit, dass die Leute es auch fotografieren wollen. Gewalt während einer Hochzeit ist schlechte Energie." Russell Brand scheint sich auf jeden Fall keiner Schuld bewusst und lehnte es bislang ab, sich gemeinsam mit seinen Bodyguards bei den Fotografen zu entschuldigen. Stattdessen soll er seiner Frau am Ende der Safari einen Tiger aus dem Nationalpark zur Hochzeit gekauft haben. Na, hoffentlich wird der nicht auf Blitzlichtgewitter abgerichtet...;-)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Brand hat die Paparazzi den Tigern vorgeworfen
© Bild: Jessica Mazur