Bosse: So sah sein Plan B aus

Bosse: So sah sein Plan B aus
Bosse © Cover Media

Der Berufsweg von Bosse (36) hätte auch ganz anders aussehen können.

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Tennislehrer auf Mallorca?

Mit 17 hatte der deutsche Musiker ('Schönste Zeit') bereits seinen ersten Plattenvertrag, hätte es mit der Bühnenkarriere aber nicht geklappt, so wäre er wohl zum Sportler geworden. Als Jugendlicher spielte er nämlich drei Sportarten, "bei denen es auf der Kippe zum Professionellen stand".

Im Interview mit der 'Edenförder Zeitung' enthüllte Bosse: "Ich war ein echt ziemlich guter Sportler. Sehr früh habe ich das Kickboxen für mich entdeckt, aber auch im Fußball war ich gut. Irgendwann wurde ich auch vom VW Wolfsburg weggekauft für die B-Jugend. Ich habe aber auch immer für Niedersachsen Fußball gespielt und war zudem deutsches Tennisbundkind."

Für den Fußball sei er dann allerdings "zu klein" gewesen, Tennis hingegen war für ihn eine Option. "Vielleicht wäre ich dann heute Tennistrainer auf Mallorca", sinnierte der Künstler lachend.

Seine Fans sind sicherlich froh, dass er stattdessen den Weg der Musik gewählt hat. Inzwischen hat er sein sechste Albums 'Engtanz' herausgebracht, leicht fällt es dem gebürtigen Braunschweiger langsam aber nicht mehr, neue Songs zu schreiben.

"Man hat halt schon so viel gesagt und will sich nicht wiederholen", seufzte Bosse gegenüber dem 'Südkurier'. "Also habe ich nach Wegen gesucht, Sachen anders oder auch tiefer zu sagen sowie musikalisch anders umzusetzen, anders zu instrumentieren. Ich finde, die Platte ist insgesamt sehr bunt und geht in die Tiefe, es gibt melancholische Momente, wie auch euphorische."

Unter anderem holte sich Bosse den Berliner Kneipenchor zur Hilfe, außerdem gibt es Streicherarrangements auf der Platte zu hören.

Cover Media

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