Boris Becker wünscht sich mehr Zeit mit der Familie

Boris Becker wünscht sich mehr Zeit mit der Familie
Boris Becker © Cover Media

Boris Becker (48) konnte die Zusammenarbeit mit Novak Djokovic einfach nicht ablehnen, auch wenn er als Trainer nur wenig Zeit für die Familie hat.

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Zu wenig Familienzeit

Die deutsche Tennislegende führte früher selbst einst die Weltrangliste an, seit 2013 trainiert er den derzeit besten Tennisspieler der Welt, Novak Djokovic (28). In Kürze startet nun wieder das erste große Spiel der Saison, das Grand-Slam-Turnier in Melbourne, und Becker sprach im Vorfeld über die Arbeit mit seinem Schützling und was das für sein Privatleben bedeutet. "Er ist perfekt. Mit ihm lohnt sich jede Minute Arbeit", sagte er über Djokovic im 'HNA'-Interview. Deshalb konnte er damals eine Zusammenarbeit nicht ablehnen: "Ich hatte andere Anfragen vor Djokovic. Aber ich habe das abgelehnt. Weil es ein sehr reisen intensiver Sport ist. Weil ich es selbst 20 Jahre gemacht habe. Bei der Nummer eins konnte ich nicht 'Nein' sagen. Weil ich wusste, was für ein Typ er ist: Einer, der alles fürs Tennis gibt. Motivation, Leidenschaft, Intelligenz", so Becker.

Eine ähnliche Partnerschaft, wie sie zwischen dem früheren und dem aktuellen Tennisprofi existiert, ist laut Becker aber kaum noch denkbar. Nach Djokovic wird er wahrscheinlich nicht weiter als Trainer fungieren. Außerdem sei es für den gebürtigen Leimener an der Zeit, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen: "Ich werde auch nicht jünger, möchte mehr Zeit mit der Familie verbringen. Ich sehe meine Kinder und meine Frau schon jetzt zu wenig."

Schon im 'Gala'-Interview erklärte er kürzlich, dass das Fundament des Glücks für ihn viel mehr als nur berufliche Erfolge seien: "Erfolg ist eine Sache, aber zum Glücklichsein gehört viel mehr", versicherte Becker. Welche Rolle spielt da also die Familie? "Natürlich die absolute Hauptrolle. Genau wie meine beiden anderen Söhne Elias und Noah, meine Tochter Anna, meine Schwester Sabine und meine Mutter Elvira", so Becker.

Bevor sich Boris Becker aber ganz der Familie widmet, begleitet er Djokovic erst einmal durch das Jahr 2016 und hofft, dass dieses ebenso erfolgreich wie 2015 wird.

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