Boris Becker ist ein Teamplayer

Boris Becker ist ein Teamplayer
Boris Becker © Cover Media

Boris Becker (47) wunderte sich darüber, dass zu Beginn seiner Anfangszeiten mit Novak Djokovic (28) sein Können als Tennis-Profi infrage gestellt wurde.

- Anzeige -

Am besten in der Gemeinschaft

Ende 2013 wurde der deutsche Tennis-Profi Trainer des serbischen Spielers, viele belächelten diesen Schritt zunächst - zu Beckers großer Verwunderung, wie er in einem aktuellen interview mit der 'Frankfurter Rundschau' betonte:

"Ich war schlicht überrascht, dass man meine Tenniskenntnisse infrage stellte. Wenn ich eins kann, dann doch Tennis zu verstehen, zu analysieren und zu erklären. Aber das ist immer so in meinem Leben gewesen: Ich werde gern skeptisch betrachtet und infrage gestellt."

Der Erfolg des Sport-Duos straft sowieso alle Zweifler Lügen: 2014 und auch 2015 holte Djokovic den Sieg bei Wimbledon und zog mit insgesamt drei Siegen bei dem prestigeträchtigen Turnier mit seinem Trainer gleich. Vielleicht sind Beckers Trainer-Qualitäten auch deshalb so hervorragend, weil er Kritik immer in etwas Positives umzuwandeln sucht: "Kritik stachelt meinen Ehrgeiz an, ist eher Motivation für mich, macht mich besser", ließ Becker verlauten, untermauerte aber auch: "Es ist ganz wichtig zu betonen: Diese Arbeit fruchtet nur in einer hervorragenden Mannschaft, und die hat Novak Djokovic. Ich bin da ganz Teamplayer."

Bedeutet das gewonnene Turnier auch, dass Boris und Novak ihre Zusammenarbeit fortsetzen? Ganz Geschäftsmann wollte der Trainer dazu keine klare Aussage machen. Der 'Bild'-Zeitung erklärte Boris Becker hinsichtlich seines Engagements:

"Über Verträge rede ich nicht. Nur so viel: Es macht Novak und mir sehr viel Spaß. Wir lernen dazu, haben einen großen Schritt gemacht im Vergleich zum letzten Jahr. Das ist im Moment das Wichtigste."

Cover Media

— ANZEIGE —