Boris Becker fühlt sich in seiner Wahlheimat London wohl

Boris Becker fühlt sich in London wohler
Boris Becker © Cover Media

Boris Becker (48) genießt das Leben im Ausland.

- Anzeige -

Im Ausland hat er seine Ruhe

Die Tennislegende wohnt bereits seit einigen Jahren in London, der deutschen Heimat hat Boris aber natürlich nie komplett den Rücken gekehrt, auch wenn er zugibt, dass das Verhältnis angespannt ist. "Ich bin in London zu Hause, habe dort meine wichtigsten Erfolge gefeiert. Ich habe eine Multi-Kulti-Familie, meine Familiensprache ist Englisch. Dennoch habe ich einen deutschen Pass und fühle mich natürlich auch in Deutschland zu Hause. Aber hier gab es viele Berichte unter der Gürtellinie, das gibt es im Ausland über mich nicht", erklärte der Sportler der 'Bild'. "Trotzdem habe ich Millionen von deutschen Fans, das hat sich nicht verändert. Im Gegenteil: Ich glaube, durch die neue Rolle als Trainer ist das eher gestärkt worden."

Seit 2013 ist Boris nun schon Trainer von Novak Djokovic (28). Der Serbe führt derzeit die Weltrangliste als bester Spieler an. Trotz des gemeinsamen Erfolgs wird Boris den Job wohl nicht ewig machen können, wie er im Gespräch mit 'Focus Online' einsah. "Wenn ich das Gefühl habe, ich kann ihm nichts mehr Neues beibringen und es sich wiederholt, dann bin ich der Erste, der sagt, ich suche mir was Anderes. Dann bringt es nichts mehr. Auf der anderen Seite aber sind wir im Moment auf einer unglaublichen Erfolgswelle, insofern muss es also noch funktionieren. Die Kombination klappt."

Sollte er allerdings feststellen, dass sich "gewisse Rhythmen automatisieren und man einfach nicht mehr genau hinhört", würde er Novak auch offen sagen, dass er nicht mehr der Richtige als Trainer sei. "Aber ich hoffe, dass es noch lange gut geht, dass er noch lange gewinnt und ich ihm noch lange helfen kann. Trotzdem, es wird die Zeit kommen, wenn es vorbei ist", gab sich Boris Becker realistisch.

Cover Media

— ANZEIGE —