Boris Becker: Ausfall wegen Hüft-OP

Boris Becker
Boris Becker © Cover Media

Boris Becker (46) hütet derzeit das Krankenbett, anstatt die Fortschritte seines Tennis-Schützlings Novak Djokovic (26) zu überwachen.

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Beide Seiten sind dran

Der ehemalige Tennis-Profi leidet seit Jahren unter Problemen mit den Hüftgelenken. Derzeit sind die Beeinträchtigungen wieder so massiv, dass sich der Buch-Autor unters Messer legen muss. Djokovic gab dies am Donnerstag am Rande des Master-Turniers in Miami bekannt: "Boris kann im Moment nicht reisen, da er sich heute und morgen operieren lässt. Am Schlusstag des Turniers von Indian Wells hat er uns angerufen und mitgeteilt, dass er einen Notfall habe und eine OP brauche. Danach kann er sich nicht bewegen, kann er nicht laufen. Es ist ein Problem, das er schon seit vielen Jahren mit sich herumträgt."

Schon 2010 hatte sich Becker, der 1999 seinen Rücktritt als Profi-Sportler bekannt gab, ein künstliches Hüftgelenk einsetzen lassen, wie er in seiner Autobiographie 'Das Leben ist kein Spiel' erklärte. Damals seien die Schmerzen "unerträglich" gewesen. Der Leimener selbst äußerte sich noch nicht zu seinem aktuellen Gesundheitsstatus. Auf seiner Twitter-Seite war bei Redaktionsschluss der letzte Eintrag 20 Stunden alt. Becker retweetete eine Sportlerweisheit des ehemaligen Basketballspielers John Wooden: "Deine Fähigkeiten mögen dich an die Spitze bringen, aber es ist deine Charakterstärke, die dich dort hält."

Novak Djokovic, der seit Ende 2013 von Boris Becker trainiert wird, zeigte sich optimistisch, dass er nicht allzu lange auf das Sportidol verzichten muss: "Er wird beim Turnier in Monte Carlo dabei sein. Danach setzen wir den vor der Saison besprochenen Terminplan wie geplant fort - sofern es seine Gesundheit erlaubt." Das Turnier in Monte Carlo geht am 13. April los - somit hat sich Boris Becker eine schnelle Genesung vorgenommen.

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