Boris Aljinovic: Intensiver letzter Fall

Boris Aljinovic
Boris Aljinovic © Cover Media

Für Boris Aljinovic (47) ist nach 30 'Tatort'-Fällen Schluss.

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Jetzt ist Schluss

Der Darsteller ('7 Zwerge - Männer allein im Wald') stand ein letztes Mal für den Kult-Krimi vor der Kamera und wurde verständlicherweise etwas wehmütig. "Natürlich gehen mir meine 13 Jahre beim 'Tatort' durch den Kopf", gestand er im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung, die ihn beim Abschiedsdreh besuchte. "Es gab sicher auch emotionale Momente. Ich erlebe meinen letzten Fall jedenfalls sehr intensiv. Es ist mir bewusst, dass es mein letzter 'Tatort' als Kommissar sein wird. Ich gebe mein Bestes. Und finde es auch wichtig, dass ich mit einer Verbeugung vor meinem Publikum abtrete."

Seit 2001 ermittelte er gemeinsam mit seinem TV-Partner Dominic Raacke (55, 'Passion'), der für den Abschiedsfall allerdings nicht mehr zur Verfügung stand. Sein Kollege Boris konnte diese Entscheidung zwar nicht so ganz nachvollziehen, blicke aber nach vorn. Auch beruflich gehe es für den ehemaligen Berliner Polizeibeamten Felix Stark nach dem 'Tatort' weiter. "Es gibt jedenfalls ein Leben auch ohne Dienstwaffe! Ich bin natürlich wehmütig. Es wäre schlimm, wenn ich das nach 13 Jahren nicht wäre. Aber ich bin auch gelassen."

Gelassen ist er ebenfalls, was die Beziehung zu seinem Co-Star Dominic Raacke angeht. Im Gespräch mit 'Planet Interview' verriet er, wie sich die Dynamik des Ermittler-Duos über die Jahre verändert habe. "Sie hat sich sicherlich verändert, wir sind professioneller geworden. Wir hatten niemals das Phänomen, dass wir durch die Arbeit zu Freunden geworden sind." Nach Drehschluss wurde also kein gemeinsames Feierabendbier mehr getrunken - kein Drama für den Star! "Unsere Zusammenarbeit ist eine Zweckgemeinschaft - und das ist völlig okay. Auch das hat mit Erfahrung zu tun. Man kommt mit der Zeit zu einer Größe, miteinander umgehen zu können. Man weiß, was man dem anderen sagen kann und welche Äußerung man besser bleiben lässt. Und auf diese Weise macht die Zusammenarbeit Spaß", erklärte der TV-Darsteller. Es sei für Boris Aljinovic ohnehin eher eine Wohltat, nicht auch noch zu Hause über den Schauspiel-Job reden zu müssen. "Ich muss auch sagen, dass ich eigentlich froh bin, wenn ich im Privatleben von Leuten umgeben bin, die mit meinem Beruf gar nichts zu tun haben."

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