Bono: Schlimme Folgen seines Unfalls

Bono
Bono © Cover Media

Bono (54) erklärte, dass er aufgrund seines schlimmen Fahrradunfalls im vergangenen November möglicherweise nie wieder Gitarre spielen kann.

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Verändert sich alles für ihn?

Der U2-Frontmann ('With Or Without You') wurde nach seinem Crash im New Yorker Central Park ins Presbyterian/Weill Cornell Medical Center gebracht. Dr. Dean Lorich erklärte damals, dass der Star eine wiederherstellende OP an seiner Schulter, im Gesicht um am Arm benötigte; alleine sein Schulterblatt war an drei Stellen gebrochen.

Auf der offiziellen Webseite der Band bezog Bono nun selbst Stellung:

"Ich brach mir die Hand, meine Schulter, meinen Ellbogen und mein Gesicht, aber die wahre Verletzung war die meines irischen Stolzes, als herauskam, dass ich unter meinem Rennanzug gelb-schwarze Lycra-Radfahr-Unterhosen trug. Ja, Lycra. Nicht sehr Rock'n'Roll", begann der Sänger scherzend, bevor er einen ernsthafteren Ton anschlug: "Die Genesung verläuft schwieriger als ich dachte ... Während ich das hier schreibe, steht nicht fest, ob ich je wieder Gitarre spielen werde. Die Band hat mich allerdings daran erinnert, dass weder sie noch die westliche Zivilisation davon abhängen."

So souverän Bonos Worte auch scheinen: Für den Musiker muss die Vorstellung, nicht mehr zur Klampfe greifen zu können, furchtbar sein. Der vierfache Vater hat sich aber fest vorgenommen, optimistisch zu bleiben. "Ich persönlich würde es sehr vermissen, auf meiner grünen Irish Falcon oder meiner roten Gretsch zu spielen. Einfach zum Vergnügen, abgesehen vom Songschreiben. Aber dann wieder: Hat the Edge, Jimmy Page oder irgendein anderer Gitarrist, den ihr kennt, einen Ellbogen aus Titan, so wie ich jetzt?"

Der Eintrag läuft unter dem Titel 'Little Book Of A Big Year: Bono's A to Z of 2014' und der Star erinnert sich zu jedem Buchstaben an ein denkwürdiges Ereignis aus dem vergangenen Jahr.

Cover Media

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