Bono: "Donald Trump ist so ziemlich die schlimmste Idee, die Amerika je hatte"

Bono: Alles, nur nicht Trump
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Um jeden Preis verhindern

Bono (56) hält Donald Trump (70) als US-Präsident für das Schlimmste, das passieren könnte.

Der Musiker ('Songs of Innocence') hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit sozialen Engagements und Einsätzen für eine bessere Welt hervorgetan. Dieses Engagement ist noch lange nicht vorbei, denn noch immer sorgt er sich um den Planeten und dessen Zukunft. Ganz besondere Angst machen ihm derzeit die USA und was aus ihnen wird, sollte Donald Trump im November tatsächlich zum Präsidenten gewählt werden. Um das zu verhindern, hat sich der Ire nun in einem Fernsehinterview mit Charlie Rose (74) an die Zuschauer gewandt:

"Amerika ist die beste Idee, die die Welt je hatte. Aber Donald Trump ist so ziemlich die schlimmste Idee, die Amerika je hatte. Ich denke an die Zeilen von Emma Lazarus [eine jüdische Dichterin aus den USA]: 'Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure zusammengekauerten Massen, die sich danach sehnen, frei atmen zu können ...' Das ist Amerika. Das stammt nicht aus dem Katalog von Donald Trump."

Allerdings wollte Bono klarstellen, dass er nicht grundsätzlich gegen die republikanische Partei sei, sondern nur gegen deren derzeitigen Kandidaten. "Ich glaube nicht, dass er Republikaner ist. Ich denke, er hat die Partei gekapert, er will die Ideale von Amerika kapern. [...] Ich halte das wirklich für gefährlich. Kluge Menschen sollten diesen Mann unser Land nicht in ein Kasino verwandeln lassen."

Auch wenn Bono damit andeutete, die Unterstützer von Trump für nicht klug zu halten, schob er gleich nach: "Ich will Trumps Unterstützer überhaupt nicht kleinreden oder ihre Angst unterschätzen, weil ich glaube, sie haben damit Recht, dass die beiden Parteien nicht genug getan haben."

Schließlich gibt es auf dieser Welt derzeit viele Probleme, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Diese müssten gelöst werden - aber nicht mit einer Stimme für Trump, so Bono.

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