Bombendrohung beim 'Germany's Next Topmodel'-Finale: Diese Hinweise könnten die Drohanruferin entlarven

Germany's Next Topmodel: Finale abgebrochen
Nach der Bombendrohung war das 'GNTM'-Finale vorbei © dpa, Uwe Anspach

LKA nach Bombenalarm beim 'GNTM'-Finale eingeschaltet

Nach dem spektakulären Abbruch des 'Germany's-Next Topmodel'-Finales sucht die Polizei mit Hochdruck nach der anonymen Anruferin. Die Frau hatte um 21.07 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena angerufen und gedroht, dass in der Halle während der Liveshow eine Bombe hochgeht. Rund 10.000 Zuschauer mussten ihre Plätze räumen.

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Wie 'Bild am Sonntag' berichtet, ermittelt mittlerweile das Landeskriminalamt in der Sache. Die Chancen, die Frau tatsächlich zu erwischen, sollen aber als gering eingeschätzt werden. Dennoch tappt die Polizei nicht völlig im Dunkeln: Die Anruferin muss laut des Berichts über Insiderwissen verfügt haben.

Der Grund: Die Frau hat nicht die Nummer von ProSieben oder der Arena-Hotline gewählt, sondern eine interne Büronummer des Betreibers. Sie muss auch gewusst haben, dass dieser Apparat während der Sendung besetzt ist. Der Anruf habe sehr ernst zu nehmend geklungen, nicht wie ein Kinderstreich.

Der Arena-Betreiber wählte den Notruf und informierte den Sender. Im Krisenstab sei dann die Entscheidung gefallen, die Arena zu räumen. Die Sicherheit hätte nicht garantiert werden können. Auch eine Fortsetzung kam nicht in Frage, da ein verdächtiger Koffer entdeckt wurde, der eine Bombe hätte enthalten können. Kurz darauf stand jedoch fest: Der Koffer ist harmlos.

Somit sind die Hinweise auf die Anruferin sehr begrenzt. Konsequenzen hat der Vorfall aber schon jetzt. Liveshows werden in Zukunft besser bewacht. So sollen bereits bei anderen Formaten bereits Metalldetektoren eingesetzt worden sein.

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