Böse Folgen für Herbert Grönemeyer: Nach seinem Wutausbruch erstatten die Fotografen Anzeige

Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer bei einem Konzert in Berlin © dpa, Britta Pedersen

Der Wutausbruch von Herbert Grönemeyer kurz vor Weihnachten hat ein Nachspiel: Die beiden Fotografen haben jetzt Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Sänger erstattet.

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Wie der Anwalt der beiden Fotografen RTL bestätigte, soll auch eine Klage auf Schmerzensgeld folgen. Der Anzeige seien ärztliche Atteste sowie Fotos der Verletzungen der beiden beigefügt, ebenso wie das Video, das Ende Dezember Aufsehen erregt hatte.

Herbert Grönemeyer war am Köln-Bonner Flughafen auf die Fotografen losgegangen, als sie ihn und seine Freundin gegen seinen Willen fotografiert und gefilmt hatten.

Auf dem Video ist unter anderem zu sehen, wie der 58-Jährige einen der beiden Fotografen mit seiner Tasche schlägt und ihn wegdrückt. In einer anderen Sequenz eilt Grönemeyer auf den anderen Journalisten, der ihn filmt, schimpfend zu, bevor ein Schlag zu hören ist und das Bild verwackelt.

Grönemeyers Presseanwalt hatte zuvor erklärt, sein Mandant habe zwar versucht, "die Fotografen körperlich wegzudrängen", jedoch habe er sie nicht mit seinen Händen "geschlagen“. Zuvor habe er mehrfach darum gebeten, nicht fotografiert zu werden.

Der Sänger selbst erklärte in der 'Süddeutschen Zeitung', er habe den Mann nicht berührt, sondern nur die Hand ausgestreckt, um die Kamera abzudecken. Der Mann habe dann mit der Kamera gewackelt, "damit es so aussieht, als hätte ich ihn angegriffen“.

Bildquelle: dpa

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