Bobbi Kristina: Intervention war geplant

Bobbi Kristina: Intervention war geplant
Bobbi Kristina Brown © Cover Media

Die Verwandten von Bobbi Kristina (†22) haben das Gefühl, "zu spät" gekommen zu sein, um der jungen Frau zu helfen.

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Hilfe kam zu spät

Die Tochter von Whitney Houston (†48, 'I Will Always Love You') und Bobby Brown (46, 'My Prerogative') starb im Juli 2015, nachdem sie sechs Monate im Koma gelegen hatte. Sie war im Januar bewusstlos in der Badewanne gefunden worden. Nun meldete sich ihre Tante Pat Houston in der TV-Show 'Entertainment Tonight' zu Wort und erklärte, dass sie ihre Nichte in eine Suchtklinik überweisen wollte.

"Als wir herausfanden, dass Krissy in Schwierigkeiten war, wollten wir wirklich etwas dagegen tun. Aber wir kamen zu spät."

Eine erste Autopsie von Bobbi Kristina kam zu keinem genauen Ergebnis, und das Ergebnis einer erneuten Untersuchung wird unter Verschluss gehalten, da ihr Freund Nick Gordon (19) wegen widerrechtlicher Tötung unter Anklage steht. Bedelia Hargrove, die Besitzverwalterin von Bobbi Kristina, behauptet, dass die Beziehung der beiden immer gewalttätiger geworden sei und er seiner Freundin einen "tödlichen Cocktail' verabreichte, die zu ihrer Bewusstlosigkeit geführt habe. Gordons Anwälte weisen die Anschuldigung zurück, aber auch Pat Houston war nie ein Fan des jungen Mannes, der von Whitney Houston informell adoptiert worden war. Sie wollte 2014 sogar eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirken und ihrer Nichte damit helfen.

"Als die Welt glaubte, dass sie wütend auf mich sei, hat sie mir immer noch SMS geschrieben. Ich habe ihr versucht zu zeigen, dass ich das nur gemacht habe, damit sie weiß, dass sie keine Angst haben muss und ich für sie einstehe."

Auf die Frage, was sie Bobbi Kristina gesagt hätte, wenn sie die Möglichkeit gehabt hätte, antwortete Houston: "Du brauchst keine Angst haben, deine Meinung zu sagen. Du musst Selbstwertgefühl haben. Du musst dich selbst lieben. Du musst den Leuten sagen, dass du ihnen nicht erlauben wirst, dass sie dich von anderen trennen und dann erobern können."

Danyela Bradley, die Mitbewohnerin von Bobbi Kristina, sagte im Zuge der Untersuchung eines Autounfalls, in dem die Promi-Tochter involviert war, dass die junge Frau drogensüchtig gewesen sei: "Sie rauchte Marihuana, sie hat wahrscheinlich auch oft Crack genommen. Sie nahm auch Heroin."

Es ist sicherlich noch nicht das letzte Wort im Todesfall von Bobbi Kristina gesprochen.

Cover Media

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