Bob Marleys Weg zur Musiklegende

Bob Marleys Texte und Musik veränderten die Musikwelt
Reggae-Musiker Bob Marley © picture-alliance / dpa, epa afp Ho

Bob Marley - Mehr als 75 Millionen verkaufte Platten

Bob Marley gründete 1961 gemeinsam mit seinem Jugendfreund Neville Livingston die Band ‚Rudeboys‘. Nach drei Jahren wurde die Gruppe umbenannt als ‚The Wailers‘. 1962 nahm Bob Marley mit seiner Gruppe die ersten Singles auf. Erst nachdem er in den späten 1960er-Jahren anfing, mit seiner Band an verschiedenen Sounds zu arbeiten, stellten sich erste Erfolge ein. Sie wurden von dem Musikproduzenten Lee ‚Scratch‘ Perry entdeckt, und die ersten Reggaeaufzeichnungen entstanden. Als Streitigkeiten zwischen Livingston und Marley entstanden, löste sich die Gruppe auf und Marley begann eine Solokarriere.

- Anzeige -

Bob Marley verkaufte in seiner Karriere mehr als 75 Millionen Platten, wodurch er zum Interpreten mit dem größten Anteil von verkauften Tonträgern wurde. Seine bekanntesten Hits sind ‚No Woman, No Cry‘, ‚I Shot the Sheriff‘, ‚Jamming‘ und ‚The Sun is Shining‘. Die am meisten verkaufte Sammlung ist das Album ‚Legend‘. Sie wurde nach Bob Marleys Tod veröffentlicht und stand im ‚Guinness-Buch der Rekorde‘ als das meist verkaufte Reggae-Album auf der Welt.

Nach seinem Tod wurde Bob Marley 1994 in die ‚Rock and Roll Hall of Fame‘ aufgenommen. 1999 wurde sein Album ‚Exodus‘, welches 1977 entstand, vom ‚Time Magazin‘ zum ‚Album des Jahrhunderts‘ ausgezeichnet. Bob Marleys Musik wurde zu seiner Lebenszeit nie mit einem ‚Grammy‘ nominiert. Im Jahre 2001 erhielt er die ‚Grammy‘-Auszeichnung für sein Lebenswerk. Im gleichen Jahr wurde die Dokumentation über Bob Marleys Leben, ‚Rebel Music‘, mit einem ‚Grammy‘ ausgezeichnet. Des Weiteren erhielt Bob Marley 2001 einen Stern auf Hollywoods ‚Walk of Fame‘.

— ANZEIGE —