Bob Marley - eine unvergessene Legende des Reggae

Reggae-Legende Bob Marley vertieft in seine Musik
Bob Marley bei einem seiner Konzerte © picture-alliance / augenklick/Sa, Sammy Minkoff

Bob Marley: ein glühender Anhänger der Rastafari-Bewegung

Bob Marley war ein Sänger, Songtexter und Gitarrist, der als erster jamaikanischer Künstler internationalen Ruhm erreichte. Er war Mitbegründer des Reggae und schaffte den Durchbruch zusammen mit seiner Band ‚The Wailers‘ in den 1970er-Jahren. Der charismatische Musiker brachte sein Publikum dazu, durch seine unverwechselbare Musik die alltäglichen Probleme zu vergessen. Mit seinen Songs und seinem Musikstil verbreitete er auf der ganzen Welt die Botschaft der Rastafari-Bewegung.

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Bob Marley kam 1945 als Robert Nesta Marley in Nine Mile, Saint Ann Parish, in Jamaika zur Welt. Seine Eltern waren die 18-jährige Afro-Jamaikanerin Cedella Booker und der 60-jährige weiße Jamaikaner Norval Marley. Bobs Vater starb bereits nach zehn Jahren, sodass er von seiner Mutter aufgezogen wurde. Die Familie lebte zunächst im ländlichen Rhoden Hall und zog später nach Kingston. Bob Marley besuchte die Junior-High-School, die er mit 16 Jahren abbrach. Er arbeitete einige Jahre als Mechaniker und gab schließlich seinen Job auf, um Musiker zu werden.

1966 heiratet Bob Marley seine aus Kuba stammende Jugendfreundin Rita Anderson. Die beiden hatten zusammen fünf leibliche Kinder. Der als Christ erzogene Bob Marley konvertierte 1967 zum Rastafarianismus. Die Anhänger des Rasta, das 1930 in Jamaika entstand, kämpfen gegen die Unterdrückung Farbiger und hoffen auf eine Rückkehr nach Afrika. Der Rastafarian-Glaube, das gesamtafrikanische Bewusstsein und die tiefe geistige Überzeugung spiegeln sich in Marleys Musik wieder.

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