Hollywood Blog by Jessica Mazur

Blog on tour: Justin Timberlake ganz unten

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von Jessica Mazur

Der Countdown läuft, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Das bedeutet in Hollywood aber nicht nur, dass die Palmen weihnachtlich geschmückt werden und die Clubs bekannt geben, welcher Celebrity in diesem Jahr welche Silvesterparty schmeißt, sondern viel wichtiger: dass wir uns mitten in der Award Season befinden! Jetzt ist die Zeit, in der in den Staaten ein Film mit absoluter Star-Besetzung den nächsten jagt, in der Hoffnung, beim diesjährigen Oscar- oder Golden Globe-Rennen mitmischen zu können und die Celebrities selber ein Interview nach dem anderen geben und freiherzig aus dem Nähkästchen plaudern. Das Ziel ist klar: sich durch möglichst viel Presse in die Erinnerung der Leute zu rufen - in erster Linie natürlich in die der Board-Member, die über die Vergabe der Awards entscheiden.

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Der Höhepunkt der Award Season sind natürlich wie in jedem Jahr die Academy Awards, deren Nominierungen 2009 am 22. Januar verkündet und deren Statuen dann genau einen Monat später, am 22. Februar, verliehen werden. Doch auch die Awards, die im Vorfeld der Oscars verliehen werden, sind extrem wichtig, denn nicht selten machen sie deutlich, wer die heißen Favoriten im Rennen um den Goldjungen sind. Die besten Chancen in diesem Jahr haben demnach Anne Hathaway und Clint Eastwood. Wie heute bekannt gegeben wurden, sind die beiden nämlich die Gewinner der National Board of Review Awards. Das National Board of Review gibt es bereits seit 100 Jahren, was die Awards des Boards zu den ältesten Filmpreisen in den Staaten und damit zu einem wichtigen und etablierten Preis macht. Dass jetzt sowohl Hathaway für ihre Rolle in "Rachel Getting Married", als auch Clint Eastwood für seine Rolle in "Gran Torino" mit einer Oscarnominierung rechnen können, ist damit in Insiderkreisen schon so gut wie gewiss. Angelina Jolie muss also auf der Hut sein, wenn sie in diesem Jahr nicht wieder leer ausgehen will, es sind nur noch vier Plätze im Rennen um die beste Hauptdarstellerin übrig. Höchste Zeit also, noch ein bisschen über Brad Pitt und die Kinder zu reden...;-) Doch nicht nur die Awards für die Besten des Jahres werden langsam aber sicher unters Promivolk gebracht, sondern auch die für die Schlechtesten des Jahres. Zeitgleich zu den Gewinnern des National Boards of Review, gab die New York Post heute nämlich ihre jährlichen Gewinner in der Kategorie "Die schlechtesten Filme des Jahres" bekannt. Und siehe da: Paris Hiltons "The Hottie and The Nottie" landete überraschenderweise nur auf Platz 2 der Liste. Der schlechteste Film des Jahres ist nämlich in den Augen der New York Post Mike Myers "The Love Guru". Justin Timberlake mit Schnauzer und in Speedos war wohl einfach zu viel des Guten. Außerdem in den Top Ten: Katie Holmes' "Mad Money", Cameron Diaz' Love Vegas und "Beverly Hills Chihuahua". Ob einer dieser Filme auch tatsächlich die Goldene Himbeere kassieren darf, das Gegenstück zu den Oscars, wird sich ebenfalls erst im Februar zeigen.

Aber so oder so steht fest: Das Rennen um die begehrten (oder auch weniger begehrten) Trophäen in Hollywood hat begonnen. Mögen die Besten - ... und nicht die, die am lautesten die Pressetrommel rühren - gewinnen...;-)

Viele Grüße aus NOLA von Jessica Mazur.

 

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© Bild: Jessica Mazur