Björk: Die Arbeit tat ihr gut

Björk
Björk © Cover Media

Björk (49) ließ sich ihr gebrochenes Herz von ihrer Musik heilen.

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Schlimmer Liebeskummer

Die Musikerin ('Hidden Place') brachte im vergangenen Monat ihr neuntes Studioalbum 'Vulnicura' heraus, das sich mit der Trennung von ihrem langjährigen Freund Matthew Barney (47) beschäftigt.

Die Songs zu schreiben, half der Isländerin dabei, sich von dem Herzschmerz zu erholen - jetzt hat sie das Schlimmste überstanden. "Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel besser ich mich fühle, einfach körperlich. Natürlich ist das Leben nicht nur schwarz und weiß. Vielleicht passiert mir in fünf Jahren etwas und es holt mich wieder ein. Aber ich befinde mich nicht mehr in diesem Notfall-Stadium, wo man sich wie ein Alien fühlt, einfach besessen", beschrieb sie im Interview dem 'Rolling Stone'-Magazin.

Wie lang genau Björk mit dem amerikanischen Medienkünstler zusammen war, ist nicht bekannt, aber es waren viele Jahre: 2002 kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt. Zur Trennung kam es im Herbst 2013 und die Arbeit an ihrem neuen Album, das von 'zeit.de' als "großartig" und "setzt neue Maßstäbe" beschrieben wird, sei für Björk ein "Überlebensmechanismus" gewesen, wie sie im Gespräch fortfuhr: "Ich dachte bis zum letzten Tag [der Beziehung], dass alles in Ordnung kommen würde. Vielleicht war es deswegen so ein Schock für mich. Zuerst stellte ich einfach die Songs zusammen und sagte gar nichts. Aber im Laufe der Monate fühlte es sich richtig an. Es rechtfertige das Maß an Selbstmitleid. Wenn sich die Leute die Texte anhören, kann ich sagen: 'Das war nur zwei Monate nach der Trennung. Ich war ein einziges Teenager-Chaos!'"

Wer sich selbst von der musikalischen Trennungsbewältigung von Björk überzeugen möchte: 'Vulnicura' erschien am 21. Januar.

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