Bjarne Mädel will nicht nörgeln

Bjarne Mädel will nicht nörgeln
Bjarne Mädel © Cover Media

Bjarne Mädel (47) versucht, sich mit dem ständigen Meckern zurückzuhalten, schließlich klagt man hierzulande ja auf hohem Niveau.

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Wir sind so verwöhnt

Der Schauspieler ('Der Tatortreiniger') kann sich wirklich nicht beschweren: Er gehört zu den beliebtesten TV-Stars, wird von Kritikern und Zuschauer gleichermaßen geschätzt und darf einen Beruf ausüben, der sein Leben "ausfüllt". Dennoch lässt auch er sich hin und wieder zum Nörgeln hinreißen.

"Klar, man sitzt in der Deutschen Bahn und ärgert sich, weil von zehn Zügen neun verspätet sind und man den Anschlusszug nicht kriegt. Aber in anderen Ländern dagegen kommt der Zug vielleicht erst am nächsten Tag, von daher sind wir hier wahnsinnig verwöhnt", befand Bjarne im Interview mit 'Bento'. "Ich versuche das Nörgeln im Kopf ja auch sein zu lassen, ich sage nicht, dass ich es kann, ich nörgle bestimmt auch und rege mich über Leute auf, die mit dem Rad ohne Licht auf dem Gehweg fahren. Aber ich versuche, mich zurückzuhalten, ich sage mir: Ich sitze im Warmen, es ist trocken, ich hab eine Heizung, ich habe fließend Wasser."

Dennoch weiß er natürlich auch, dass Nörgeln ein Zeichen dafür ist, dass man nicht von besonders großen Sorgen gequält wird. "Ja, das ist so. Wer ums Überleben kämpft, der hat keine Zeit zu nörgeln", gab er zu bedenken.

Demnach müsste Bjarne eigentlich durchgehend meckern, schließlich läuft es bei ihm bestens. Kürzlich stand er unter anderem mit Stars wie Sebastian Blomberg, Anke Engelke, Anneke Kim Sarnau, Gabriela Maria Schmeide und Devid Striesow vor der Kamera, um in nur 48 Stunden den Film 'Wellness für Paare' zu drehen. Ein Drehbuch gab es dabei nicht, es wurde lediglich improvisiert. Am 17. Dezember kehrt Bjarne Mädel im TV mit der fünften Staffel von 'Der Tatortreiniger' zurück. Der NDR zeigt die neuen Episoden ab 22:00 Uhr in Doppelfolgen. Dass die Serie zu einem derartigen Kult werden würde, hatte Bjarne Mädel übrigens nicht erwartet.

"Kult lässt sich ja nicht planen, es ist doch eher so: Wir machen etwas, das wir gut finden. Und wenn man das mit einer gewissen Konsequenz macht, kann im Glücksfall auch so etwas wie Kult dabei entstehen", erklärte er einst im Interview mit dem 'Flensburger Tageblatt'.

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