Birgit Schrowange: Im Fernsehen braucht man auch Glück

Birgit Schrowange: Im Fernsehen braucht man auch Glück
Birgit Schrowange © Cover Media

Birgit Schrowange (57) warnt vor dem schnellen Fernseh-Ruhm.

- Anzeige -

Nur Talent reicht nicht

Die Moderatorin führt nun schon über 20 Jahre erfolgreich durch das RTL-Magazin 'Extra'. Dass aber nicht jeder im TV-Geschäft automatisch reich und berühmt wird, weiß sie nur zu gut. "Viele haben eine ganz falsche Vorstellung und denken, durch einen Beruf beim Fernsehen wird man reich. Das ist heutzutage längst nicht mehr so", stellte sie im Interview mit 'Bild' klar. "Manche sind zwei Jahre erfolgreich und dann wieder weg vom Fenster. Es gibt wahnsinnig viele gute Schauspieler, viele gute Moderatoren – aber wie viele von denen haben wirklich Arbeit?" Viel hänge vom Glück ab, so sei es auch bei ihr gewesen. "Mit 'Extra' habe ich eine Sendung, die über Jahre gut gelaufen ist. Das Glück ist mit den Tüchtigen, aber man kann auch noch so tüchtig sein, wenn man zweimal ein falsches Format hat, ist der Name verbrannt."

Mit jungen Damen, die sich mit Reality-TV-Shows einen Namen machen wollen, kann Schrowange so gar nichts anfangen. "Ich würde jedem empfehlen, einen Beruf zu lernen", so die Mutter eines 15-jährigen Sohnes, den sie mit ihrem Exfreund, Moderator Markus Lanz (46), großzieht. Den interessieren seine berühmten Eltern gar nicht. "Er will uns auch gar nicht im Fernsehen sehen. Wir sind ihm dann ein bisschen fremd. Er guckt dann mal zwei Minuten und dann ist ihm das komisch. Das blendet er aus."

Sohn Laurin war es übrigens auch, der bei Birgit Schrowange für neue Prioritäten im Leben sorgte. "Mutter zu sein - das hat mich weicher gemacht. Karriere war für mich plötzlich nicht mehr so wichtig", verriet sie kürzlich im 'MYWAY'-Interview.

Cover Media

— ANZEIGE —