Billy Crystal: Die Emmys waren hart

Billy Crystal
Billy Crystal © Cover Media

Billy Crystal (66) verriet, wie sehr er bei der diesjährigen Emmy-Verleihung gelitten hat.

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Das Tribut für Robin schmerzte

Der Komiker ('Harry und Sally') ehrte den Star (Der Club der toten Dichter), der sich am 11. August das Leben genommen hatte, bei der Awardshow, die nur zwei Wochen nach dem Tod des beliebten Entertainers stattfand.

"Ich glaube, das war die härteste Sache, die ich je tun musste", überlegte Billy gegenüber der 'Today'-Show. Er zögerte zwar keine Sekunde, als er gebeten wurde, durch den Tribut-Teil für seinen guten Freund zu leiten. Aber die Herausforderung, zu Ehren seines Freundes die Menschen während dieser Sequenz zum Lächeln zu bringen, war enorm schwer. "Sie riefen mich an und fragten, ob ich es machen würde und ich sagte natürlich zu. Aber dann kam die Aufgabe, es richtig zu machen und vor 17 Millionen Menschen irgendwie der Sprecher für alle zu sein. Er war mein engster Freund und das mit Humor zu machen und dann noch in der Kürze der Zeit, war schwer.

Billy und Robin traten 1997 gemeinsam in dem Film 'Ein Vater zuviel' auf, allerdings arbeiteten sie zuvor auch schon zusammen bei 'Comic Relief', wo sie Geld für Obdachlose sammelten. Billy kann sich noch gut daran erinnern, wie die beiden zusammen herumreisten, um die Schecks persönlich zu übergeben: "Es war während einer dieser Flug- oder Autoreisen, in diesen leisen Momenten, wenn wir nicht einfach Comedy machten, sondern als Freunde miteinander redeten. Und ich glaube ... als wir älter wurden, wurde sie [die Freundschaft] besser und tiefer und wir redeten über alles. Unsere Telefonate dauerten bis tief in die Nacht."

Auch über seine Depressionen sprach Robin Williams demnach mit seinem Freund, was dazu führte, dass es Zeiten gab, in denen Billy Crystal mit ihm "drei- oder viermal täglich" sprach.

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