Billy Bob Thornton: Ich war ja so betrunken

Billy Bob Thornton
Billy Bob Thornton © Cover Media

Billy Bob Thornton (59) hat sich ausgiebig auf seinen Part in 'Bad Santa' vorbereitet.

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Am Set von 'Bad Santa'

Der Hollywoodstar ('Fargo') behauptet, dass ihm der Alkohol dabei half, sich richtig in die Gedankenwelt seiner Filmfigur Willie T. Stokes hineinzuversetzen, ein Kaufhaus-Weihnachtsmann, der seinen Job alles andere als gut macht. Er trinkt und beschimpft die Kinder, die sich auf seinem Schoß etwas wünschen. "Ich bereitete mich [auf die Rolle] vor, indem ich ab sieben Uhr morgens anfing, zu trinken", erzählte er Studenten an der Loyola Marymount University's School of Film & Television. Außerdem enthüllte er, dass eine Fortsetzung der Komödie von 2003 in Arbeit sei und dass die Drehbuchautoren schon gut vorwärts kommen würden. Der Kultfilm sei seiner Meinung nach natürlich schwer zu überbieten, doch nichtsdestotrotz wolle er es auf einen Versuch ankommen lassen. "Wir warten nur noch auf ein Drehbuch", sagte er den angehenden Filmemachern der Universität. "Ich meine, dass wir niemals den ersten Teil toppen werden, aber man versucht, dem so nahe zu kommen, wie man nur kann. Ich kann mir vorstellen, dass er wirklich gut wird. Und hoffentlich kriegen wir es hin."

Während des Interviews sprach der Amerikaner auch über seine kurze Ehe mit Hollywood-Superstar Angelina Jolie (39, 'Original Sin'), mit der er von 2000 bis 2003 verheiratet war. Bekanntermaßen war ihre Beziehung ziemlich unkonventionell und es rankten sich allerlei merkwürdige Gerüchte um das Skandal-Paar - von "Kerkern" und "Blut-Fläschchen" war die Rede. "Es war eine verrückte Zeit", gestand der Darsteller rückblickend. "Ich war niemals davon angetan." Ganz im Gegensatz zu Angie, die ihrem Liebsten damals ein "romantisches" Geschenk machen wollte. "Kennt ihr diese durchsichtigen Medaillons, die man kaufen kann, und man packt ein Bild von seiner Oma rein und trägt es um den Hals? Sie kaufte zwei davon", erklärte er und erläuterte, dass die beiden damals wegen Dreharbeiten oft voneinander getrennt gewesen wären. "Sie dachte es wäre interessant und romantisch, wenn wir eine kleine Rasierklinge nehmen und unsere Finger aufritzen würden, ein bisschen Blut auf diese Medaillons schmieren und es um den Hals tragen, genauso wie man eine Baby-Haarlocke von seinem Sohn oder seiner Tochter in einem tragen würde", so Billy Bob Thornton.

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