Bill Murray: Nicht nur auf der Leinwand grimmig

Bill Murray
Bill Murray © Cover Media

Bill Murray (64) vermutet, dass er seinen Filmcharakteren ziemlich ähnlich ist.

- Anzeige -

Auch im wahren Leben

Immer wieder tritt der Kult-Schauspieler ('Und täglich grüßt das Murmeltier') als Griesgram vor die Kamera - so zuletzt auch für die Komödie 'St. Vincent', in der er den miesepetrigen Nachbarn einer alleinerziehenden Mutter spielt. Im Interview mit dem 'Empire'-Magazin sinnierte Bill über die Möglichkeit, dass seine Arbeit Parallelen zu seinem eigenen Gemüt aufweist.

"Ob ich mürrische Rollenangebote bekomme, weil ich ein mürrischer Typ bin? Wahrscheinlich", grinste der Leinwand-Star.

Emotionale Darstellungen seien indes schwierig, vor allem wenn es ums Thema Liebe geht. "Ich glaube keinem Schauspieler, der sagt, dass man schauspielern muss, wenn man einen gemeinen Menschen spielt. Ich kann dich in Grund und Boden fluchen, ich kann dich vermöbeln, ich kann dir einen Blick zuwerfen, der dir sagt 'Du bist tot'. Aber zeig mir einen Blick, der sagt 'Ich liebe dich - ich mag, wie du dich entwickelst'. Das ist schon schwieriger", gab das Comedy-Talent zu.

Dass dem Hollywood-Veteran mal die Tränen kommen, ist derweil schwer zu glauben. Wie er vor Kurzem gegenüber dem 'Rolling Stone' enthüllte, sei ihm das jedoch während eines Screening seines neuesten Filmes passiert. "Oh mein Gott, ich merkte, dass mir die Tränen in die Augen stiegen", erinnerte er sich. "Ich dachte 'Wenn die Lichter angehen und ich weine, dann ist das wirklich schlecht'. Das wird sofort die Runde machen. Ich würde mir lieber mit einem Stift in den Bauch stechen, als zu weinen. Ich musste mich wirklich zusammen reißen", witzelte Bill Murray.

Cover Media

— ANZEIGE —