Bill Murray genervt vom Smartphone-Wahn: "Am liebsten würde ich diesen Idioten ihre Geräte wegnehmen"

Bill Murray hasst Smartphones
Bill Murray © Cover Media

Bill Murray (65) ist genervt von Smartphones.

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Bloß weg damit!

Der Hollywoodstar ('Rock the Kasbah') hat ja bekanntlich weder einen Agenten noch ein Handy und lebt nach seinen eigenen Regeln. Kein Wunder also, dass ihn der Smartphone-Wahn der heutigen Zeit gehörig auf die Nerven geht – vor allem, wenn er damit selbst belästigt wird.

"Jeder hat heutzutage ein Smartphone – und offenbar nichts Besseres zu tun, als ständig damit zu fotografieren und zu filmen", lamentierte der Technikmuffel im Interview mit 'Merkur'. "Das macht mich wahnsinnig. Am liebsten würde ich diesen Idioten ihre Geräte wegnehmen und sie anfauchen: 'Verdammt noch mal, wir sind hier auf einer Party! Können wir vielleicht mal in Ruhe tanzen?'"

So empfand er früher zwar schon "aufdringliche Autogrammjäger als Zumutung. Doch seitdem diese Smartphone-Pest ausgebrochen ist, sehne ich mich zurück nach der goldenen Ära der Autogramme", seufzte der Schauspieler.

Dass der Darsteller Smartphones nicht leiden kann, bekamen einige seiner Fans unlängst auch am eigenen Leibe zu spüren: So warf er im Februar kurzerhand die Handys einiger zu aufdringlicher Anhänger, die unerlaubt Fotos von ihm geknipst hatten, vom Dach der Rooftop-Bar Vesuvio in Carmel, Kalifornien.

Bill Murray macht dann eben doch immer, was ihm gefällt – egal, ob das positive oder negative Auswirkungen auf seine Umgebung hat. Sich zu viele Gedanken zu machen, liegt einfach nicht in der Natur der Filmlegende.

"Niemand hat ein leichtes Leben", gab er kürzlich im Interview mit der deutschen Ausgabe des 'Rolling Stone'-Magazins zu bedenken. "Deshalb machen wir lieber gute Miene zum bösen Spiel. Aber ich versuche nicht darüber nachzudenken, auf wie viele Menschen mein Verhalten überhaupt eine Wirkung hat. Ob man dadurch auch nur einen Menschen ändern kann oder ob ich wenigstens drei nette Begegnungen hatte. So darf man nicht denken, denn man hat garantiert Begegnungen, nach denen man sich fragt: Was habe ich gerade getan? Man läuft unweigerlich Gefahr, sich selbst und andere zu enttäuschen. Jederzeit", erklärte Bill Murray seine Lebensphilosophie.

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