Bill Cosby: Die Agentur trennte sich von ihm

Bill Cosby: Die Agentur trennte sich von ihm
Die Enthüllungen aus Gerichtsakten über Bill Cosby haben dramatische Auswirkungen © Brad Barket/Invision/AP

Es wird immer enger für US-Komiker Bill Cosby (77, "Die Bill Cosby Show"): Nun wurde auch noch bekannt, dass sich seine Künstleragentur Agentur CAA ("Creative Artists Agency") längst von ihm getrennt hat. Wie die Branchenseite "Deadline.com" meldet, soll die Zusammenarbeit bereits Ende 2014 seitens der Agentur, die auch Stars wie Bruce Willis, Jennifer Aniston und Kate Winslet vertritt, beendet worden sein. Offiziell heißt es demnach aber nur: "Wir [CAA] vertreten ihn derzeit nicht."

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Erneut ein Rückschlag

Diese Tatsache wirft erneut ein schlechtes Licht, auf den US-Star, über den am Montag bekannt geworden war, dass er bereits vor zehn Jahren zugegeben hatte, eine Frau unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. In der Folge distanzierte sich auch Walt Disney World von ihm. Laut "People.com" ist die Büste des Comedians aus dem Resort in der Nähe von Orlando, Florida, entfernt worden.


Andere Firmen haben schon früher reagiert, obwohl sie einst eng mit Cosby zusammenarbeiteten. So schloss beispielsweise "Bounce TV" die Ausstrahlung alter Cosby-Sendungen aus. Auch der Sender "NBC" distanzierte sich bereits vom "Ghost Dad"-Darsteller.


Liste der Anschuldigungen ist lang

Mehr als zwei Dutzend Frauen werfen Cosby sexuelle Delikte vor, dazu gehören auch Anschuldigungen, er habe einige von ihnen unter Drogen gesetzt und missbraucht. Viele der angeblichen Fälle liegen aber Jahrzehnte zurück und wären somit verjährt. Cosbys Anwälte haben die Anschuldigungen zurückgewiesen.


Auch Ex-Model Janice Dickinson (60) hatte ihre Vorwürfe gegen ihn erneuert. Sie behauptet, ebenfalls von ihm vergewaltigt worden zu sein, wie "People" berichtet. Dass sie die Vorwürfe, die sich auf das Jahr 1982 beziehen, so lange zurückgehalten hat, erklärt sie ähnlich wie andere Frauen mit ihrer Angst: "Ich hatte niemandem, mit dem ich hätte reden können. Ich hatte Angst. Ich war als Katholikin beschämt. Ich wollte es nicht einmal einem Pfarrer erzählen", so Dickinson.



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