Bill Cosby: Alle Details zu seinem Sex-Leben veröffentlicht

Bill Cosby: Alle Details zu seinem Sex-Leben veröffentlicht
Ein gefallener Star: Bill Cosby © Victoria Will/Invision/AP

Es ist schier unglaublich, was die "New York Times" nun veröffentlicht. Der Zeitung liegen angeblich die kompletten 1.000 Seiten der Aussage von Bill Cosby (78, "The Cosby Show") aus einem Gerichtsverfahren aus den Jahren 2005 und 2006, das einer Klage von einer Frau namens Andrea Constand folgte, vor. Darin stehen sämtliche Details zu den sexuellen Vorlieben des gefallenen Stars, der sich seit Monaten mit schweren Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert sieht.

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Drogen, Affären, Lügen

Bereits vor wenigen Tagen wurde enthüllt, dass aus den Akten hervorgeht, dass Cosby durchaus Frauen vor dem Sex betäubt habe, doch damit nicht genug. Er beschreibt sein intimes Verhältnis zu insgesamt fünf Frauen, mit denen er sexuelle Beziehungen gehalten habe. In zwei weitere junge Damen habe er sich verliebt. Er habe seinen Ruhm offen ausgenutzt, um Sex zu bekommen. Er heuchelte Interesse am Krebs-Tod des Vaters einer seiner Gespielinnen vor, um Sex zu bekommen und tourte durch die gesamten USA, nur um seine Affären aufrecht zu erhalten.


Beruhigungsmittel waren im Einsatz

Er habe auch das Beruhigungsmittel Quaaludes benutzt und es den Frauen verabreicht, die Damen hätten allerdings davon immer gewusst. Einen sexuellen Missbrauch verneint Cosby bereits damals. Nur einmal wird Cosby in diesem Verhör schwach. Als die Ermittler gezielt nachfragen, ob eine konkrete Partnerin 1976 mit der Einnahme einverstanden gewesen sei, antwortet Cosby lapidar: "Keine Ahnung."


Die Beziehung zu Constand endete, weil sie ihm ebenfalls vorwarf, sie betäubt und missbraucht zu haben. Er habe ihr jedoch nur ein weniger starkes Mittel, Benadryl, gegeben, sagte Cosby zu den Vorwürfen. Angeblich ebenfalls freiwillig. Vier Tage lang wurde Cosby vor knapp zehn Jahren in einem Hotel in Philadelphia über seine Vorlieben verhört, zur Verhandlung kam es nie. Cosby einigte sich mit der Klägerin außergerichtlich.



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