"Big Brother" geht wieder an den Start

"Big Brother" geht wieder an den Start
So fing alles an: Der Eingang zum "Big Brother"-Haus, damals (2000) noch auf dem NOB-Studiogelände in Köln-Hürth © ddp images

"Back to the Roots" heißt es im Falle des beliebten TV-Sendeformats "Big Brother". Die Sendung, in der mehrere Menschen wochenlang unter Extrembedingungen und Kameraüberwachung in einem Wohncontainer hausen, soll ab Herbst wieder in seiner ursprünglichen Form ausgestrahlt werden. Der Sender Sixx habe sich für eine Version ganz ohne Promis entschieden, meldet das Medienmagazin "DWDL.de". Schon Ende Februar habe es Hinweise auf das Projekt gegeben, als ProSiebenSat.1-Geschäftsführer Wolfgang Link bei einem Presseabend die Bedeutung des Frauensenders Sixx besonders hervorhob.

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Bei Sixx

"Big Brother" begann in Deutschland im Jahr 2000 bei RTL II und hielt sich dort jahrelang als zwar umstrittenes, aber doch sehr erfolgreiches TV-Sendeformat. Gerade Protagonisten der ersten beiden Staffeln wie Jürgen Milski (51) und Alida Kurras (37) wurden quasi über Nacht berühmt und erhielten danach die Möglichkeit, ihre TV-Karrieren weiter voranzutreiben. In den letzten beiden Jahren lief die Promi-Version der Endemol-Produktion bei Sat.1 sehr erfolgreich, wurde sogar mit einer begleitenden Late-Show bei Sixx ausgebaut. Sollte das letztlich Sixx-Chefin Christina Patzl zum "Big Brother"-Revival animiert haben? Bisher haben weder Sixx noch Endemol die Spekulationen bestätigt.


Wie "DWDL" jedoch aus dem Umfeld der Sendergruppe erfahren haben soll, könnte "Big Brother" bei Sixx bereits unmittelbar nach der Ausstrahlung von "Promi Big Brother" bei Sat.1 im Herbst auf Sendung gehen, um von der Promo des Schwestersenders noch profitieren zu können und das für die Promi-Version eingerichtete Haus so auch für die "Normalos" nützen zu können.

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