Beth Ditto: Martyrium der Dicken

Beth Ditto: Martyrium der Dicken
Beth Ditto © Cover Media, CoverMedia

Modische Probleme

Beth Ditto (36) hadert damit, stylishe Kleidung für sich zu finden.

Die Musikerin ('I Wrote The Book') ist zur Stilikone geworden und setzt sich seit Jahren dafür ein, dass der Markt für Kleider in Übergrößen erweitert wird. Sie selbst hat sich auch als Fahiondesignerin hervorgetan und unter anderem mit Jean-Paul Gaultier zusammengearbeitet. Doch Beth hat noch immer das gleiche Problem - nämlich, dass sie nicht so einkaufen kann wie Menschen, die schlank sind: "Für mich ist es anders, weil ich dick bin. Das macht es so anders, Kleidung zu finden. Jeder hat da schon einmal Erfahrungen mit gemacht, aber wenn du fett bist, nimmst du ein Kleidungsstück sofort mit, wenn es dir gefällt, weil du es sonst nie wiederfindest. Auch wenn ich versuche, meinen Stil zu ändern, funktioniert das nie. Ich bin gerade durch das ganze Zeugs gegangen, das ich habe, sowohl für die Bühne als auch für mich, und ich habe festgestellt, dass das meiste von Vivienne Westwood ist, Anglomania. Ich habe immer das gleiche, auf das ich zurückgreife. Es ist wie eine Arbeitsuniform an Kleidern. Und ich trage noch immer keine High Heels."

Neben ihrer Arbeit mit Jean-Paul Gaultier, in deren Rahmen T-Shirts erschienen sind, hat Beth Ditto für die deutsche Marke Mykita auch Sonnenbrillen entworfen und sich natürlich um ihre eigene Modemarke gekümmert, die sie Anfang 2016 ins Leben gerufen hatte. Im Mai dieses Jahres hatte sie ihre Musik sogar mit der Mode kombiniert, indem sie auf einer Gucci-Show aufgetreten ist.

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