Berlinale-Präsidentin Meryl Streep sorgt sich nicht um ihr Image

Meryl Streep: Sorgt euch nicht ums Image
Meryl Streep © Cover Media

Meryl Streep (66) ist der festen Überzeugung, dass man als Schauspielerin keine lange Karriere haben kann, wenn man zu eitel ist.

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Rat an den Nachwuchs

Die Hollywoodikone ('Der Teufel trägt Prada') ist derzeit als Jury-Präsidentin der Berlinale in der deutschen Hauptstadt und war in dieser Funktion am Sonntag [14. Februar] beim Berlinale Talents Campus, um mit Nachwuchstalenten über ihre langjährige Karriere zu sprechen. "Man kann keine lange Karriere haben und viele verschiedene Charaktere in verschiedenen Altersgruppen spielen und gleichzeitig diese Magazincover-Eitelkeit aufrechthalten. Das geht einfach nicht", erklärte sie laut 'Variety'. "Das ist sinnlos und dumm. Das ist nicht künstlerisch. Und wen interessiert's?"

Dass sie auch mit 66 noch immer in Hollywood Erfolge feiern kann, verwundert Meryl Streep manchmal selbst. "Ich dachte ja, meine Karriere wäre mit 38 Jahren vorbei", zitierte sie die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung'. "Normalerweise bekam man ab 40 nur noch Rollen als Hexe oder alte Schreckschraube angeboten", fügte sie hinzu und erklärte lächelnd, sie habe die Rolle der Hexe erst 2014 in 'Into the Woods' gespielt.

Auf die Frage, wie sie ihre Drehbücher auswähle, antwortete Meryl Streep ganz ehrlich: "Ich bin für jedes einzelne dankbar und denke, es könnte das letzte sein, das sie mir anbieten."

Zwei Stunden nahm sich die Oscarpreisträgerin für die Veranstaltung auf der Berlinale Zeit, am Ende zeigten die Zuhörer mit stehenden Ovationen, wie sehr sie Meryl Streep bewundern.

Cover Media

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