Berlinale 2012: Goldener Bär geht nach Italien

Berlinale 2012: Der Goldene Bär für den besten Film ging nach Italien.
Paolo und Vittorio Taviani gawannen den Goldenen Bären für den 'Besten Film'. © dpa, Tim Brakemeier

Die Gewinner der Preisverleihung

Überraschende Wende am letzten Abend der 62. Berlinale: Während die Außenseiter siegten, gingen die Favoriten bei der Preisverleihung leer aus. Die italienischen Brüder Paolo (80) und Vittorio (82) Taviani waren die stolzen Sieger des Goldenen Bären in der Kategorie 'Bester Film'. Ihr Beitrag 'Cäsar muss sterben' ist ein überwiegend in Schwarz-Weiß gedrehter Film, der das Leben von römischen Strafgefangenen dokumentiert.

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Doch auch das deutsche Kino konnte überzeugen. Christian Petzold erhielt für seinen Film 'Barbara' den Silbernen Bären für die 'Beste Regie'. Hauptdarstellerin Nina Hoss ging entgegen aller Erwartungen leer aus. Eine Laiendarstellerin, die fünfzehnjährige Kongolesin Rachel Mwanza, erhielt die Auszeichnung als 'Beste Schauspielerin'.

Die wichtigsten Preisträger im Überblick:

- Silberner Bär für den Besten Darsteller: Mikkel Boe Folsgaard in En Kongelig Affære ('A Royal Affair')

- Silberner Bär für die Beste Darstellerin: Rachel Mwanza in 'Rebelle'

- Silberner Bär für die Beste Regie: Christian Petzold für 'Barbara'

- Silberner Bär Großer Preis der Jury: Bence Fliegauf für 'Csak a szél' ('Only The Wind')

- Goldener Bär für den besten Film: Paolo & Vittorio Taviani für 'Cesare deve morire' ('Caesar Must Die')

- Silberner Bär für das Beste Drehbuch: Nikolaj Arcel & Rasmus Heisterberg für En Kongelig Affære ('A Royal Affair')

- Goldener Bär: João Salaviza für 'Rafa'

- Alfred-Bauer-Preis: Miguel Gomes für 'Tabu'

(Bildquelle: dpa)

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