Berlin-Brandenburg ist Top-Location für Filmemacher

Medienboard Berlin-Brandenburg
Die Geschätsführer des Medienboards, Kirsten Niehuus und Helge Jürgens, stellen den Jahresbericht 2015 vor. Foto: Britta Pedersen © deutsche presse agentur
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Berlin und sein Umland stehen bei Deutschlands Filmemachern ganz oben. Das Medienboard Berlin-Brandenburg, die regionale Filmförderung, sieht die Region als "Deutschlands meistgefilmte Location".

Im vergangenen Jahr wurden laut Medienboard-Jahresbilanz 309 Filme und andere Projekte mit 30,4 Millionen Euro gefördert. "Derzeit läuft es gut am Film- und Serienstandort, weil Berlin-Brandenburg eine attraktive Location mit begehrten Originalmotiven und fantastischen Studios ist", erklärte Filmförderungschefin Kirsten Niehuus am Mittwoch. Auch in diesem Jahr herrsche Vollbeschäftigung für die Filmcrews.

Unter den aktuellen Produktionen sind Tom Tykwers Serie "Babylon Berlin" für die ARD und Sky, Dennis Gansels "Jim Knopf"-Kinofilm und Matthias Schweighöfers Amazon-Serie "You Are Wanted". Durch die Förderung seien 135 Millionen Euro an Ausgaben in die Region geflossen. Im Jahr 2014 waren die Zahlen ähnlich: Es wurden bei einem Etat von 31 Millionen Euro 344 Projekte subventioniert.

Die viel diskutierte schlechte Auftragslage von Regisseurinnen und Autorinnen ist auch ein Thema beim Medienboard. Es sei unbestritten, dass Frauen herausragende Filme machten - was die jüngsten Erfolge von Maren Ade oder den "Zuschauermillionärinnen" Anika Decker und Julia von Heinz zeigten. Beim Medienboard seien rund ein Drittel der Empfänger von Fördermitteln Frauen - "das kann gerne noch ausgebaut werden", heißt es.


Quelle: DPA
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