Benno Fürmann: Bei Winnetou war der Fernseher an

Benno Fürmann (41) hat Kindheitserinnerungen wahr werden lassen und spielte im Wilden Westen Cowboy und Indianer - vor der Kamera.

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Auf dem Pferd durch Südafrika

Der Kinostar ('Merry Christmas') verkörpert neben Nadja Uhl (41, 'Dschungelkind') und Emilia Schüle (20, 'Unter Frauen') den skrupellosen Graf Arnim von Hohenberg. Eine Rolle, auf die er sich dank des Genres sehr freute. "Ich gucke unheimlich gerne Western, und gerade deshalb fand ich es so schön, als Deutscher mal durch Texas reiten zu können - auch wenn die Dreharbeiten in Südafrika stattfanden", verriet Fürmann im Interview mit dem 'Weser Kurier'. Natürlich kennt der Schauspieler alle Western-Klassiker. Allen voran: 'Winnetou'. "Gar keine Frage: Wenn 'Winnetou' lief, war der Fernseher bei uns Zuhause an. Als Kind habe ich die Filme mit meinen Freunden natürlich dauernd nachgespielt, ich war immer Indianer und bin tausend Mal erschossen worden und wieder aufgestanden."

Die größte Herausforderung war für den Darsteller vermutlich nicht die Pistole, sondern die Zügel gerade in der Hand zu halten und nicht vom Pferd zu fallen. "Das Reiten war ein Riesenthema und es waren viele Reitstunden nötig, weil ich bislang eigentlich nicht gerne geritten bin, sondern es immer nur gemacht habe, wenn ich dafür bezahlt wurde. Aber diesmal hat es mir zum ersten Mal Spaß gemacht." So sehr, das Fürmann am liebsten auch privat noch hoch zu Ross steigen würde: "Am Ende der Dreharbeiten war ich traurig, dass ich das Pferd abgeben musste, weil wir eine richtige Beziehung entwickelt hatten."

So sanftmütig er in Bezug auf sein Pferd war, so gewalttätig zeigte sich der Schauspieler in der Rolle des Offiziers, der auch nicht Halt davor macht, seine Fäuste gegen das weibliche Geschlecht zu erheben. Ob das ein Film ist, den sich seine elfjährige Tochter Zoe morgen im Fernsehen anschaue darf? "Sie hat ihn schon gesehen!", erzählte der Star im Interview mit 'Reader's Digest.de'. "Zuerst habe ich wegen einiger harter Szenen gezögert, aber ich glaube, die weiblichen Hauptfiguren, die sich auf eine kluge, leidenschaftliche Art und Weise durchsetzen, sind gute Leitbilder und sehr heutig gedacht. Ich liebe starke Frauen."

Das Ergebnis der Reitstunden, wie sich das weibliche Geschlecht durchsetzt und Benno Fürmann in der Rolle des frauen-schlagenden Machos kann man morgen Abend um 20.15 Uhr auf Sat.1 bei 'In einem wilden Land' bewundern.

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