Benicio Del Toro: 'Sicario' zeigt die Realität

Benicio Del Toro: 'Sicario' zeigt die Realität
Benicio Del Toro © Cover Media

Benicio Del Toro (48) wollte unbedingt in 'Sicario' mitspielen, da er mit seinem Part das Leid der Menschen zeigen konnte, die den Kampf gegen Drogen ausfechten.

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Ein aussichtsloser Kampf

Der Schauspieler, der schon zuvor in seiner Karriere - zum Beispiel in 'Traffic - Macht des Kartells' - mit dem Thema Drogen zu tun hatte, sah in seinem neuesten Film die Möglichkeit, das Problem aus einer anderen Perspektive anzugehen. In dem Streifen geht es um den Drogenhandel an der amerikanisch-mexikanischen Grenze, er spielt darin einen ehemaligen Staatsanwalt, der zum Kollaborateur der CIA wird.

"Ich hatte das Gefühl, dass er den Schmerz und die Frustration der Leute repräsentiert, die bei diesem Kampf verletzt werden", erklärte Benicio im Interview mit 'The Guardian' zu seiner Rolle. "Ich wurde von diesem Charakter, der ziemlich mysteriös ist, verführt. Und das Drehbuch schien anders, es hatte dieses Element eines Film Noir. Es erzählt eine Geschichte, in der Feuer mit Feuer bekämpft wird, was ein aussichtsloser Kampf ist. Aber da steckt Wahrheit drin."

Neben Benicio standen außerdem Josh Brolin (47, 'Everest') und Emily Blunt (32, 'Into The Woods') für 'Sicario' vor der Kamera. So ernst das Thema auch sein mag - ein paar Witze am Set lockerten die Stimmung dann doch auf. Vor allem Emily konnte den Oscarpreisträger schwer beeindrucken. "Sie scheut sich nicht davor Fragen zu stellen oder zu sagen: 'Ich verstehe das nicht.' Genau so bin ich auch. Und sie ist superlustig. Sie kann Witze über dich, mich und sich selbst reißen", schwärmte Benicio Del Toro.

Cover Media

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