Benedict Cumberbatch: 'Sherlock' zeigt langsam seine menschliche Seite

Beginnt Sherlock Holmes zu menscheln?
Bald geht es mit "Sherlock" weiter © facebook.com/Sherlock.BBCW/, SpotOn

Cumberbatch über Staffel 4

Vom hochfunktionalen Soziopathen zum Softie? Sherlock Holmes soll in der neuen Staffel der BBC-Kultserie "Sherlock" ein neues Gesicht zeigen. Benedict Cumberbatch (40) erklärte nun bei einer Veranstaltung in London, dass die von ihm gespielte Figur sich in den vergangenen drei Staffeln schon auf einer Reise der Erleuchtung befunden habe. In Staffel vier, die am Wochenende in Großbritannien Premiere feierte, erleben ihn die Zuschauer menschlicher.

Wie "Variety" weiter berichtet, war das für den Schauspieler offenbar nicht ganz einfach zu erklären. "Er wird etwas mehr... also, auf ganz klare Weise... verantwortlich für seine Taten", soll Cumberbatch über Sherlock gesagt haben. Der exzentrische Detektiv sei sich aber darüber im Klaren, dass es ein langsamer Prozess ist. Der Anfang sei die erste Begegnung mit John Watson gewesen. Diese Freundschaft sei das Element, das Sherlock zum Menschen werden lässt und in Staffel vier werde er noch mehr davon zeigen.

Aber auch Watson, gespielt von Martin Freeman (45), soll in den nächsten Folgen eine andere Seite von sich präsentieren. Es sei immer interessant, Schattierungen von Menschen zu spielen, sagte Freeman. Über John heiße es immer, er sei der "zuverlässige, unerschütterliche" Typ, und das sei er ja eigentlich auch, so der Schauspieler weiter. "Aber er ist auch jemand, der Schwäche in sich trägt..." Wandelt sich also Watson am Ende zum Soziopathen?

Die deutschen Zuschauer müssen sich noch etwas gedulden, bis sie es erfahren: Im Ersten wird "Sherlock" im zweiten Quartal 2017 gesendet, wie der Sender auf Anfrage von spot on news sagte.

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