Benedict Cumberbatch: Da hab' ich was gelernt

Benedict Cumberbatch
Benedict Cumberbatch © Cover Media

Benedict Cumberbatch (38) ließ sich auf seine aktuelle Rolle voll ein - er verkörperte ein Tier.

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Lehrreicher Synchron-Job

Der Londoner Schauspieler ('Sherlock') synchronisierte für den Animationsfilm 'Die Pinguine aus Madagascar' den Agenten-Wolf Classified, der die Titel-Tiere Skipper, Kowalski, Rico und Private in einen Fall um den mysteriösen Bösewicht Dr. Octavius Brine (gesprochen von John Malkovich) hineinzieht.

Für den britischen Darsteller war der Job eine lustige Erfahrung und so sprach der Star über die Marotten, die er sich während der Aufnahmen angewöhnt habe. "Die schwerste Sache ist, sich wieder zu un-wolfen", sagte er mit ausdruckslosem Gesicht gegenüber dem 'Total Film'-Magazin. "Ins Badezimmer zu gehen, war eine neue Lehre und meine Essens-Angewohnheiten sind etwas seltsam. Also legt mir keine Kätzchen vor die Füße …", witzelte er und beschrieb seine Rolle: "Er ist sehr aktiver Wolf, der sein Team Nordwind anführt. Er bringt [die Pinguine] ins Spiel, um so viel Informationen wie nur möglich aus ihnen herauszubekommen."

Der Job markierte das erste Mal, dass Benedict seine Stimme einer Figur aus einem Animationsfilm lieh. Während er die neuen Vorgänge genoss, war er etwas enttäuscht darüber, dass er gar nicht mit seinen Co-Stars arbeiten konnte. "Es war wirklich bizarr. Ich habe mich darauf gefreut, mit den Pinguinen und mit John zu arbeiten, aber man macht das isoliert. Man hat nicht diesen Kameradschaftsgeist, den man bei den meisten Jobs hat … Manchmal habe ich mir vorgestellt, dass mich Dinge schlagen, während ich mich an ein Flugzeug geklammert habe! Improvisation ist entscheidend: sich bei einer Idee die Freiheit zu gönnen, weit zu gehen und wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Man darf keine Hemmungen haben."

Zwar lernte er seine Kollegen nicht kennen, dafür aber seine Figur umso besser - dem Wolf wollte er unbedingt seine eigene Persönlichkeit verpassen. "Ich mag die Vorstellung, einen Spion zu betrachten und ihn etwas menschlicher zu machen, wenn das bei einem Wolf irgendwie Sinn ergibt", grinste Benedict Cumberbatch.

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