Ben Tewaag meldet sich nach Beleidigungen gegen Mutter Uschi Glas wieder zu Wort

Jetzt hat sich Ben Tewaag erneut zu Wort gemeldet
Ben Tewaag hat sich auf seiner Facebookseite erneut zu Wort gemeldet

Ben Tewaag: ein neuer Post bei Facebook

Nach seinem Ausraster bei Facebook hat sich Ben Tewaag jetzt erstmals wieder zu Wort gemeldet. Wer jetzt davon ausgeht, dass er sich für seine schweren Anschuldigungen gegen seine Mutter Uschi Glas entschuldigt hat, der irrt.

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"Hallo Lovers & Haters und real life Friends. Habe den Fehler begangen (ich sollte es besser wissen) FaceBook als emotionale Platform (Ventil) für Privates zu nutzen (was "ich" nicht darf). Da wird dann philosophiert, debattiert, sich gestritten und beleidigt, usw... und um was es wirklich ging - wissen nur eine Hand voll Menschen. Das kann es nicht sein. Dafür habe ich FB auch nicht. In diesem Sinne."

Rückblick: Am Abend des 12. Aprils 2016 pöbelte Ben Tewaag bei Facebook öffentlich gegen seine Mutter Uschi Glas und erntete von seinen 'Freunden' nur wenig Verständnis.

"Meine Mutter (aka Uschi Glas) beschäftigt sich seit Jahren mit ihrer "Mission" (weil sie als Schauspielerin nicht mehr besetzt) "Brotzeit für Kinder" ("helfen")... während ihrer die eigenen Kinder "voll ihr voll am Arsch vorbei gehen" Ihr Narzissmus geht über alles und sie hofft "in die Geschichte eingehen". Uschi Glas 'Mutter der Nation'", so der wirre und vor allem im gebrochenen Deutsch geschriebene Post auf Bens Facebook-Seite. Viele Fans und Freunde können gar nicht glauben, dass der 39-Jährige das tatsächlich selbst geschrieben haben soll. Darunter auch Schauspielerin Doreen Dietel, die jahrelang mit Tewaag zusammen war. Sie schreibt in den Kommentaren: "Alle, die Ben kennen, wissen, dass DAS nicht seine Handschrift ist! Ich mache mir ernsthaft Sorgen und erreiche ihn nicht!!!"

Ben warf seiner Mutter vor, dass sie sich lieber um fremde Kinder kümmere und ihre eigenen – also den 39-jährigen Ben – vergesse. Fakt ist: Uschi Glas engagiert sich bereits seit Jahren für den Verein 'brotZeit e.V.' Dieser Verein ermöglicht es mittlerweile rund 7.000 Kindern in Deutschland, jeden Tag ein gesundes und ausgewogenes Frühstück in der Grundschule kostenlos zu erhalten.

Doch Ben Tewaag war mit der oben zitierten Aussage noch lange nicht fertig. In den Kommentaren legte er noch einmal nach: "Ich bin seit Jahren sehr traurig – aber ich lüge "um den Schein zu wahren"". Und wenige Minuten später schrieb er noch: "Ich bin Alkoholiker, saß 20 Monate im Knast und ich kenne meine Fehler. Ich schreibe das hier gerade, damit die Wahrheit auf den Tisch kommt." Dabei ist Ben auch klar, dass seine Aussagen hohe Wellen schlagen werden, wie er weiter erzählt.

Ben Tewaag pöbelt öffentlich gegen Uschi Glas: "Meine Mutter ist eine Lügnerin"
Uschi Glas hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. © imago/APress, imago stock&people

Auch wenn viele Freunde vermuten, dass der Account des 39-Jährigen gehackt worden sein muss, irren sie sich, denn auf Nachfrage der 'Bild' legte Tewaag noch eine Schippe drauf: "Ich lüge nicht mehr. Ich schütze meine Familie nicht mehr. Ich bin Alkoholiker, ich war 20 Monate im Knast – und was macht meine Mutter? 'Brotzeit für Kinder!' Will die mich verarschen?! Wie will man anderen Kindern helfen, wenn man die eigenen noch nicht einmal auf die Reihe bekommt. Ja, ich bin Alkoholiker, ja, ich habe Drogen genommen, aber das kommt ja nicht von ungefähr. Und jetzt muss es einfach mal gesagt werden, auch wenn das wie eine Bombe einschlagen wird."

Doch Ben fühlt sich nicht nur vernachlässigt, sondern äußert auch konkrete Missbrauchsvorwürfe im Gespräch mit der Zeitung: "Als ich sechs Jahre alt war, haben mich meine Eltern durchs Haus geprügelt. Als dann ein Fotograf zu Besuch kam, sollten wir uns alle beruhigen und so tun, als würden wir Ostereier anmalen. Meine Mutter ist eine Lügnerin."

Ben Tewaag ist mit seiner Abrechnung allerdings noch nicht fertig: "Ich weiß, dass das jetzt Wellen schlägt, aber das ist mir egal. Ich will nicht weiter schweigen. Ich ertrage die ganze Lügengeschichte nicht mehr. Meine Mutter und ihr Mann Dieter wollen Kindern helfen mit ihrer Aktion. Dann sollen die doch erst einmal bei ihren eigenen Kindern anfangen."

Ganz schön harter Tobak. Uschi Glas hat sich zu diesen Vorwürfen und Beleidigungen aktuell noch nicht geäußert. Vor drei Jahren sagte sie allerdings in einem Interview mit 'Bunte': "Ben wird immer mein Sohn bleiben." Ob sie das auch heute noch sagen würde, bleibt fraglich. Ein Statement wurde bereits angefragt.

Den verletzenden Post gegen seine Mutter hat ben inzwischen wieder gelöscht.

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