Ben Becker zu seinem Prügelvorwurf: "Ich habe den Fotografen nicht verletzt"

Prügelvorwürfe gegen Ben Becker sind "schwerst übertrieben"
Ben Becker im Februar auf der Berlinale 2017 © imago/Future Image, SpotOn

Das sagt der Schauspieler

Schwere Vorwürfe gegen Ben Becker ("Habermann"). Der Schauspieler soll einen Fotografen geschlagen haben. "Das stimmt so nicht", sagt Becker nun der "Bild"-Zeitung. Was war passiert? Becker war am Mittwochabend für eine Lesung in Ludwigsburg zu Gast. Im "Forum am Schlosspark" las der 52-Jährige Texte des 2013 verstorbenen Schriftstellers Walter Jens. Während seines Vortrags sei es dann zu dem Vorfall gekommen. Der Vorwurf: Becker habe den Fotografen einer Lokalzeitung geschlagen, weil ihn die Kameras gestört hätten.

"Ich habe den Fotografen nicht verletzt und auch nicht angefasst", verteidigt sich Becker nun in der "Bild". Er räumt aber ein, wegen der Kameras tatsächlich sauer gewesen zu sein. Diese hätten ihn und das Publikum gestört. "Sowas mag ich nicht." Der Chefredakteur der Lokalzeitung stellt das jedoch anders dar. Er sagte "Bild", Becker habe dem Fotografen die Kamera entrissen und ihm mit dem Ellenbogen im Gesicht einen Schlag verpasst. Der Fotograf sei dadurch an der Lippe verletzt worden. Anschließend habe Becker seine Lesung fortgesetzt.

Das sei alles "schwerst übertrieben und stimmt so nicht", erklärt Becker dem Boulevardblatt. Er habe den Fotografen lediglich weggedrückt, deshalb könne der Mann "gar keine kaputte Lippe haben", so Becker. "Ich habe auch Zeugen, die bestätigen, dass ich dem Mann nichts getan habe." Nun liegt der Fall bei der Polizei, die ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat.

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